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Schlussstrich unter eine schwierige Wintersaison

Die Seilbahnen Schweiz machen Kassensturz: Zwei Prozent weniger Gäste, sechs Prozent weniger Umsatz.

Noch sind einige hochgelegene Skigebiete im Betrieb, die Schweizer Seilbahnen ziehen aber heute schon ihre Saisonbilanz. Und die sieht durchzogen aus. Sowohl die Gästezahlen (-2,0 %) als auch der Transportumsatz (-6,0 %) lagen per Ende März hinter dem Vorjahr zurück. Dank gutem Gästeaufkommen im März konnten die Bahnen zwar die drastischen Einbussen aus der ersten Saisonhälfte noch verbessern. Insgesamt war der Winter 2015/16 jedoch einer der schwierigsten der letzten Jahre.

Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahr musste das Tessin hinnehmen: Sowohl die Gästezahlen (-46,9 %) als auch der Personentransportumsatz (-38,0 %) sind massiv schlechter als im Vorjahr. Hier drückte der aussergewöhnlich späte Wintereinbruch voll auf die Zahlen durch; die Bahnen konnten zum Teil erst im Februar den Betrieb aufnehmen.

Dass der aktuelle Winter als sehr schwierig einzustufen ist, verdeutlicht auch der Vergleich mit dem Vier-Jahres-Durchschnitt. Sowohl die Gästezahlen (-8,0 %) als auch der Personentransportumsatz (-9,5 %) waren diesen Winter deutlich tiefer als der Durchschnitt der vier vorangehenden Saisons. Ausnahmslos alle Regionen liegen im Minus.

(TN)