Trips & Travellers

Waren auf der Kalabrien-Reise mit dabei (v.l.): Gabrielle Mathys (Knecht Reisen), Seraina Flühmann (Knecht Reisen), Julia Arnold (Erwins Reisestube), Gabi Auinger (Reisekoffer), Melanie Jeggli (Knecht Reisen), Derya Büyüközcü (TUI), Yvonne Ruesch (Ernst Gerber), Debora Pepe (Smeraldo Tours), Naemi Möckli (RMR Schaffhausen) und Carmine Bernardo (Globetrotter). Bilder: Smeraldo Tours

Kalabrien macht Lust auf mehr

Kalabrien ist noch immer einer dieser Orte, die sofort Sehnsucht auslösen. Neun Schweizer Reiseprofis entdeckten gemeinsam mit Smeraldo Tours eine Region, die Italien von seiner ursprünglichen Seite zeigt: mit türkisblauem Meer, bewegender Geschichte und einer Gastfreundschaft, die man nicht vergisst.

Vom 10. bis 13. Juni 2026 führte eine Studienreise von Smeraldo Tours in den Süden Italiens, dorthin, wo das Meer intensiver blau scheint und die Dörfer wie gemalt an den Hügeln kleben.

Wie nah Schönheit und Geschichte beieinanderliegen, zeigte sich der Gruppe in Pizzo. Im Castello Murat in Pizzo tauchte die Gruppe in das Schicksal von Joachim Murat ein, dem ehemaligen König von Neapel, der hier gefangen gehalten und hingerichtet wurde.

Nur wenig später wartete mit der Piedigrotta-Kirche ein weiterer Höhepunkt. Die direkt aus dem Felsen gehauenen Figuren und Szenen machen diesen Ort zu einem besonderen Kunst- und Wallfahrtsort.

Fernweh-Garantie

Am Capo Vaticano bot sich den Teilnehmenden ein Panorama, das sofort Fernweh weckt: steile Klippen, kristallklares Wasser und unzählige Blautöne. Die spektakuläre Küstenlandschaft macht das Kap zu einem der beliebtesten Badeziele der Region.

Vom Capo Vaticano hat man eine einmalige Sicht auf die Costa degli Dei, die Küste der Götter.

In Tropea wurde das süditalienische Lebensgefühl greifbar. Die Altstadt hoch über dem Meer, lokale Degustationen, Zeit zum Schlendern und ein gemeinsames Abendessen im Restaurant «Il Convivio» machten den Tag perfekt. Ein besonderer Zusatz: Das Lokal sorgte kurz darauf auch durch den Besuch von Dua Lipa für Aufmerksamkeit.

Auch kulturell überraschte Kalabrien. In Rossano besuchte die Gruppe das Museo del Codex, wo der berühmte Codex Purpureus Rossanensis aufbewahrt wird, eine kostbare byzantinische Handschrift aus dem 6. Jahrhundert und ein eindrückliches Zeugnis der reichen Geschichte dieser Region.

Bergdörfer voller Geschichte

Zum Abschluss zeigte sich das Landesinnere von seiner schönsten Seite. Morano Calabro, am Fusse des Pollino-Nationalparks, begeisterte die Gruppe mit engen Gassen und wunderbaren Ausblicken. In Civita begegneten die Reiseprofis der besonderen Arbëreshë-Kultur, nahmen an einem Kochkurs teil und genossen ein gemeinsames Mittagessen.

Das Bergdorf Civita ist bekannt für seine Arbëreshë-Kultur.

Der letzte Halt führte sie nach Altomonte, wo die Besichtigung des Hotel Barbieri und ein Aperitif die Reise abrundeten.

Was der Gruppe bleibt, ist mehr als Produktwissen: Es sind Bilder, Gerüche und Begegnungen. Der Blick aufs Meer am Capo Vaticano, die Gassen von Tropea, die hübschen Bergdörfer, der Geschmack hausgemachter Pasta und die Wärme der Menschen.

Kalabrien ist Italien, wie man es selten erlebt: ursprünglich, intensiv und voller Überraschungen. Wer einmal dort war, versteht, warum jetzt alle nach Kalabrien wollen.

(TN)