Trips & Travellers

Auf einem Flug von Jetblue entdeckte eine Passagierin eine Ratte in der Kabinendecke. Bild: Facebook / Jetblue

Passagier filmt Ratte bei GepäckfachFrankreich geht gegen Oben-ohne vor

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Ratte taucht in Airbus-Kabine auf

Es gibt Momente an Bord eines Flugzeugs, auf die man gerne verzichten würde. Dieser gehört definitiv dazu: Eine Passagierin der Fluggesellschaft Jetblue entdeckte während eines Flugs von Los Angeles über New York nach Turks and Caicos offenbar eine Ratte in der Kabine. Das Video des Vorfalls verbreitete sich innert kurzer Zeit auf Social Media. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie sich das Tier in der Deckenverkleidung nahe der Gepäckfächer bewegt. Gefilmt wurde die Szene vom 13-jährigen Sohn der Reisenden. Die Passagierin erklärte gegenüber US-Medien, sie habe mit ihrem zehn Monate alten Baby geschlafen, als ihr Sohn sie auf das Tier aufmerksam machte. Sie habe sofort darum gebeten, die Szene zu filmen. Jetblue reagierte öffentlich auf den Vorfall und kündigte an, den Flugpreis zu erstatten. Die Airline betonte zugleich, dass solche Vorfälle selten seien. Das betroffene Flugzeug wurde identifiziert und vorerst aus dem Betrieb genommen. (Gelesen in «The Straits Times»)

Toilettensuche löst Alarm aus

Verwechslungsgefahr in 11’000 Metern Höhe: Auf einem Flug der russischen Airline Utair hat eine Passagierin versucht, die hintere Servicetür einer Boeing 737 zu öffnen, weil sie diese mit der Toilette verwechselte. Der Vorfall ereignete sich auf einem Flug von Moskau nach Nachitschewan. Gemäss Berichten russischer Medien erschien im Cockpit kurzzeitig eine Warnmeldung zur hinteren Tür und löste die Anzeige «Master Caution» aus. Wenig später verschwand die Meldung wieder. Wie die Kabinenbesatzung später erklärte, hatte die Passagierin lediglich die falsche Tür erwischt. Sicherheitsrelevante Folgen hatte der Zwischenfall nicht. Der Vorfall wurde im Bordjournal festgehalten – und dürfte der Crew dennoch in Erinnerung bleiben. (Gelesen im «Aerotelegraph»)

Oben ohne ausserhalb des Strandes unerwünscht

Ob an der Promenade, auf dem Marktplatz oder auf der Caféterrasse: In mehreren französischen Ferienorten sind nackte Oberkörper ausserhalb des Strandes zunehmend unerwünscht. Rund 20 Städte haben in jüngerer Vergangenheit Regeln verschärft oder erinnern verstärkt an bestehende Vorschriften. Betroffen sind sowohl Einheimische als auch Touristen. Besonders deutlich fällt die Regelung im Badeort Deauville aus: Dort wurde die Busse für oben ohne im Stadtgebiet von symbolischen 17 auf 150 Euro erhöht. In Narbonne an der Mittelmeerküste gilt während des gesamten Sommers ein Verbot für Männer, mit freiem Oberkörper durch die Stadt zu laufen. Die Gemeinden begründen die Massnahmen mit Hygiene, Anstand und dem Stadtbild. Unterstützung erhalten sie teilweise aus Gastronomie und Bevölkerung. Kritiker wiederum sehen darin eine übertriebene Reglementierung. (Gelesen in «The Sun»)

Handy-Klau mitten im Verkehr

Ein kurzer Blick aufs Smartphone – und plötzlich ist es weg: Auf Bali ist eine Touristin aus Neuseeland Opfer eines Handy-Diebstahls geworden. Die 26-Jährige sass als Mitfahrerin auf einem Motorrad und nutzte ihr iPhone für die Navigation via Google Maps. Laut Polizei näherte sich ein Mann auf einem schwarzen Roller, griff nach dem Smartphone und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Der Moment wurde von einer Dashcam festgehalten und verbreitete sich anschliessend rasant in sozialen Netzwerken. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Täter kurz die Kontrolle verliert, sich aber wieder fängt und davonfährt. Die Polizei in Kuta ermittelt und wertet das Videomaterial aus. Festnahmen gab es bislang keine. (Gelesen in «The Bali Times»)

Abzocke mit Gepäck in Venedig

Viele Reisende kennen die Szene: Kaum am Bahnhof in Venedig angekommen, bieten Männer ihre Hilfe mit dem Gepäck an – besonders auf dem Weg über die Brücken Richtung Altstadt. Jetzt haben italienische Behörden gegen mutmasslich organisierte Gepäckträger durchgegriffen. Die Polizei nahm drei mutmassliche illegale Porter fest. Ein vierter Verdächtiger wird noch gesucht. Den Beschuldigten wird weit mehr als unerlaubtes Gepäcktragen vorgeworfen: Laut Ermittlungen sollen sie Touristen bedrängt, unter Druck gesetzt und in einzelnen Fällen sogar bedroht und beraubt haben. Das mutmassliche Vorgehen: Die Männer boten ihre Hilfe beim Transport schwerer Koffer an. Anschliessend sollen die Gepäckstücke zurückbehalten und höhere Geldbeträge verlangt worden sein als ursprünglich vereinbart. (Gelesen in «La Nuova Venezia»)

(RSU)