Trips & Travellers
Wilde Schlägerei im Flughafen-Terminal – Gäste filmen Horror im Hotel-WC
Irrer Sprung in den Trevi-Brunnen
Ein Tourist aus Neuseeland hat sich in Rom eine besonders teure Abkühlung geleistet. Der 30-Jährige sprang vollständig bekleidet in den berühmten Trevi-Brunnen und ignorierte zunächst sogar die Aufforderungen der Polizei, das Wasser wieder zu verlassen. Videos zeigen, wie der Mann durch das barocke Wahrzeichen schwimmt und dabei seelenruhig für Fotos posiert. Die italienischen Behörden verhängten eine Busse von 500 Euro (460 Franken) und erteilten dem Touristen zusätzlich ein lebenslanges Verbot für den Besuch des Trevi-Brunnens. Vielen Römerinnen und Römern gehen die Strafen allerdings zu wenig weit. Auf Social Media fordern zahlreiche Nutzer deutlich höhere Bussen für Touristinnen und Touristen, die sich an historischen Sehenswürdigkeiten danebenbenehmen. (Gelesen in der «Daily Mail»)
Mann soll Hotel um 100’000 Euro betrogen haben
Ein 55-Jähriger Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt haben, ohne die Rechnung zu zahlen. Kosten: mehr als 100'000 Euro (umgerechnet knapp 92'000 Franken), die der Mann nicht beglichen haben soll. Nun wurde er wegen gewerbsmässigen Betrugs angeklagt. Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft das Zimmer im April 2023 im Bezirk Treptow-Köpenick für seine Begleiterin, zwei Kinder und sich angemietet haben. Dabei soll er angegeben haben, dass sein Wohnwagen abgebrannt und er an Krebs erkrankt sei, obwohl dies nicht stimmte. Zudem soll er behauptet haben, ein Automobilclub komme für die Kosten auf. Auch das stimmte nicht. Im August 2024 soll er das Hotel verlassen haben, ohne die Kosten zu übernehmen. Im März 2026 wurde der Angeschuldigte laut Staatsanwaltschaft aufgrund eines Haftbefehls festgenommen. (Gelesen im «Spiegel»)
Suff-Passagier bringt Flug zum Eskalieren
Ein betrunkener Passagier hat auf einem Langstreckenflug von Melbourne nach Dallas gewütet. Laut Augenzeugen soll der Mann einen Mitreisenden in einen Würgegriff genommen und zudem ein Crewmitglied gebissen haben. Die Situation eskalierte derart, dass die Qantas-Maschine ausserplanmässig in Tahiti landen musste. Videos aus der Kabine zeigen den aggressiven Passagier während eines heftigen Ausrasters. Auslöser des Streits soll laut einem Mitreisenden gewesen sein, dass ein Fluggast seinen Sitz zurückgelehnt hatte. Der betrunkene Mann habe daraufhin die Kontrolle verloren und später mehrfach versucht, während des Flugs eine Zigarette zu rauchen. Der Passagier wurde nach der Landung von den Behörden in Tahiti festgenommen und lebenslang von Flügen mit der Airline ausgeschlossen. (Gelesen in «The Sun»)
Frauen prügeln sich vor Gate
Am Flughafen von Philadelphia ist es zu einer heftigen Prügelei zwischen Passagieren gekommen. Videos auf Social Media zeigen, wie zwei Frauen nahe Gate E8 aufeinander losgehen, während andere Reisende versuchen, die Situation zu entschärfen. Eine der Frauen landet dabei am Boden, die andere geht weiter auf sie los und greift nach ihrem Kopf. Laut Augenzeugen soll der Streit bereits kurz nach der Landung begonnen und sich im Terminal weiter zugespitzt haben. Zwischenzeitlich mischten sich weitere Passagiere ein, ehe mehrere Personen die Frauen voneinander trennten. Der Hintergrund des Streits ist nicht bekannt. (Gelesen bei «View from the Wing»)
Königskobra versteckt sich im Hotel-WC
Ein Toilettengang in einem Resort auf den Philippinen endete für mehrere Gäste mit einem gehörigen Schock. In einer WC-Schüssel entdeckten sie eine Schlange, die plötzlich ihren Kopf aus dem Wasser hob. Der Zwischenfall ereignete sich in einem Hotel in Don Salvador Benedicto auf der Insel Negros. Zunächst hielten die Gäste das Tier offenbar für eine harmlose Wasserschlange. Reptilienexperten erklärten später jedoch, dass es sich vermutlich um eine Königskobra gehandelt habe – eine der giftigsten Schlangenarten der Welt. Aufnahmen zeigen, wie die rund 1,2 Meter lange Schlange aus der Toilette auftaucht, ihre Zunge bewegt und die Umgebung beobachtet. Hotelmitarbeitende entfernten das Tier später aus den Leitungen. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen aufgenommen und rufen Touristen dazu auf, Schlangen keinesfalls selbst zu provozieren oder einzufangen. (Gelesen in der «Times of India»)