Trips & Travellers
So exotisch planen Schweizer ihre Ferien
Palmen, Safaris oder Tempel statt Kurztrip in Europa: Eine Auswertung des Zentrums für Reisemedizin der Universität Zürich zeigt, wohin es Schweizer Reisende, die vorgängig eine Gesundheitsberatung in Anspruch nahmen, im vergangenen Jahr besonders häufig zog. An der Spitze der beliebtesten Destinationen steht Thailand, das bei über 19’000 beratenen Personen mit 1743 Reisen klar dominierte, wie es in einer Mitteilung heisst.
Auf den weiteren Plätzen folgen Indonesien, Brasilien, Tansania und Vietnam. Auffällig ist dabei der starke Fokus auf Asien: Drei der fünf Top-Ziele liegen in Südostasien. Thailand dient häufig als Einstiegspunkt für längere Rundreisen, wird aber ebenso gezielt für Badeferien, Tauchreisen oder Kulturtrips gewählt.
Die Reisen dauern meist länger als klassische Ferien: Zwei bis vier Wochen sind die Regel, rund jeder fünfte Aufenthalt erstreckt sich sogar über mehrere Monate. Zudem reisen fast die Hälfte der Kundinnen und Kunden nicht allein, sondern mit Partnern, Freunden oder der Familie.
Allen genannten Destinationen ist gemeinsam, dass sie eine vorgängige reisemedizinische Beratung erforderlich machen. Je nach Reiseroute sind Impfungen nötig, ebenso Massnahmen zum Schutz vor Mückenstichen, gegebenenfalls eine Malariaprophylaxe und eine sinnvoll zusammengestellte Reiseapotheke. Gerade bei Fernreisen gilt deshalb: Wer früh plant und sich medizinisch beraten lässt, reist nicht nur weiter – sondern auch entspannter.