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Blütenwunder in der Wüste von Death Valley
Das Death Valley zählt zu den extremsten Orten der Erde: Es ist der heisseste und trockenste Nationalpark Nordamerikas. Doch derzeit bietet sich Besucherinnen und Besuchern dort ein ungewöhnliches Naturspektakel. Millionen Wildblumen färben die sonst karge Wüstenlandschaft in leuchtende Rosa-, Gelb- und Lilatöne.
Die sogenannte Superbloom ist laut dem US-Nationalparkdienst die spektakulärste Blüte seit rund zehn Jahren. Auslöser dafür waren ungewöhnlich starke Regenfälle im vergangenen Herbst und Winter. Innerhalb weniger Wochen kam mehr Regen zusammen als sonst im gesamten Jahr.
Viele der Wüstenblumen überleben jahrelang als Samen im Boden und warten auf die richtigen Bedingungen. Kommt genügend Regen und bleiben die Temperaturen mild, beginnen die Pflanzen gleichzeitig zu keimen – und verwandeln die Wüste für kurze Zeit in ein farbenprächtiges Blütenfeld.
Das Naturschauspiel ist allerdings nur von kurzer Dauer. In tieferen Lagen wird die Blüte laut «NBC News» voraussichtlich nur bis Mitte oder Ende März anhalten. In höheren Regionen des Nationalparks könnten die Blumen dagegen noch bis in den Frühsommer hinein zu sehen sein, sofern das Wetter mitspielt.