Fespo 2018

fespo_romneu.jpg
Von links: Dan Carpov (Head of Tourism Maramures), Ioan Doro Dancus (Vice President Tourism Maramures), Bogdan Tomojaga (Staatssekretär Rumäniens) und Vlad Vasiliou (Botschafter Rumäniens in der Schweiz). Bilder: TN

Fespo eröffnet: Rumänien im Fokus

Zu Beginn des viertägigen Reiseevents in der Messe Zürich zeigt sich mit Rumänien ein bisher wenig bekanntes Land Europas von seiner schönsten Seite. Golfreisen und barrierfreies Reisen sind weitere Schwerpunkte der Messe.

Bevor die Tore um 10 Uhr öffneten, baten Messeleiter Stephan Amstad und Mediensprecher Adrian Erni eine Stunde zuvor zum traditionellen Rundgang durch das Fespo-Gelände der Messe Zürich. Wie viel die diesjährige Ausgabe der Fespo zu bieten hat, zeigt sich auf den ersten Blick. Gleich 600 Aussteller konnten für die Ausgabe 2018 gewonnen werden. Im Zentrum stehen die Themen Golfreisen, barrierefreies Reisen und das Gastland Rumänien.

Rumänien ist auch bei vielen Ausstellern ein Thema. So bietet etwa das Reisebüro Mittelthurgau zahlreiche Donau-Fahrten an. Geschäftsleiter Stephan Frei konnte beim Stopp der Medienschar die diesjährigen Programm-Hightligts vorstellen - darunter auch ein Edelweiss-Flug nach Tulcea als Donau-Zubringer.

Roland Caprez, der Leiter der Golfmesse, verwies auf die zahlreichen Aussteller, die für weltweite Golfreisen Angebote an der Fespo offerieren. Als eines der Highlights erwähnte er die vielfältigen Golf-Möglichkeiten in Schottland.

Stark engagiert beim Themenschwerpunkt «barrierefreies Reisen» sind zahlreiche Austteller, insbesondere Deutschland. Olaf Schlieper, der Verantwortliche für barrierefreies Reisen bei der DZT: «In Deutschland bieten alle Bundesländer geeignete Angebote, über die man sich während der Messe informieren kann.»

Wie viel Rumänien vor hat in den kommenden Jahren, erläuterten der angereiste rumänische Staatssekretär Bogdan Tomojaga und der Botschafter Rumäniens in der Schweiz, Vlad Vasiliu. Rumänien hat einen touristischen Masterplan etabliert. Nach Zuwächsen von 17 Prozent im 2017 bei internationalen Gästen steht das laufende Jahr nun auch im Zeichen des Lernens. Rumänien will etwa zahlreiche Destination Management Companies entwickeln und Staatssekretär Tomojaga unterstrich: «Wir wollen von anderen Ländern lernen».

Denn spätestens 2019, wenn Rumänien das EU-Präsidium inne hat, dürfte der finale Schub erfolgen für ein faszinierendes Reiseland, das noch wenig bekannt ist.[

Messeleiter Stephan Amstad sagte: «Seit Jahren standen wir mit Rumänien im Kontakt, jetzt hat es geklappt.» Für die Fespo-Besucher öffnet sich mit den rumänischen Ausstellern spannendes Neuland und gute Kontaktmöglichkeiten – die die rumänische Delegation gleich mit Musik und Spezialitäten einläuteten.

Stephan Amstad (Fespo-Messeleiter), Stephan Frei (Geschäftsleiter Reisebüro Mittelthurgau) und Rolf Caprez (Leiter Golfmesse).

(GWA)