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Bevor's nachts in New York in eine dunkle Seitenstrasse geht: Reisende sollten sich vorab über Stadtteile informieren und Hinweise von lokalen Kontakten oder dem Hotelpersonal einholen. Bild: Stocksnap

So schützen sich Reisende vor potenziellen Risiken

Mit Hilfe von Tipps gibt Safeture konkrete Handlungsempfehlungen für die Vorbereitung auf eine Reise und brenzlige Situationen vor Ort.

So schön das Reisen ist, es bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Wer unterwegs ist, kann sich im Ernstfall nicht in gleicher Weise auf das gewohnte Umfeld verlassen: Hausarzt, Familie oder vertraute Kontakte sind nicht unmittelbar verfügbar. Das E-Learning «Travel Risk Awareness» von Safeture, einem Technologieanbieter für Reisesicherheit, zeigt praxisnah, wie sich Reisende vorbereiten und Risiken während der Reise aktiv reduzieren können.

Gesundheit: Vorbereitung ist entscheidend

Bereits vor der Abreise sollten Reisende mögliche Gesundheitsrisiken am Zielort prüfen. Dazu zählen Hygienestandards, Luftverschmutzung, Umweltbedingungen und Lebensmittelsicherheit. Selbst eine harmlose Erkältung kann unterwegs belastender sein als zu Hause.

Tipps:

  • Eine persönliche Reiseapotheke zusammenzustellen, um Symptome schnell behandeln zu können.
  • Vorerkrankungen bei der Reiseplanung berücksichtigen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen.
  • Sich über lokale medizinische Versorgungseinrichtungen und Notfallkontakte informieren.
  • Vorsicht vor Essensständen: Lebensmittel nur aus hygienisch sicheren Quellen konsumieren.

Finanzen: Zugang zu Geld absichern

In vielen Ländern funktionieren Kredit- und Debitkarten zuverlässig – in anderen Regionen jedoch nur eingeschränkt oder ausschließlich in größeren Städten. Reisende sollten daher vorab klären, welche Zahlungsmittel am Zielort akzeptiert werden.

Tipps:

  • Vor Reiseantritt bei der Bank informieren, ob die Nutzung lokaler Geldautomaten möglich ist.
  • Bargeld als Backup einplanen.
  • Eine zweite Zugriffsmöglichkeit auf Geld vorhalten, falls die Geldbörse gestohlen wird.
  • Vor Ort ein kleines «Wegwerf-Portemonnaie» mit einem kleinen Geldbetrag mit sich führen.

Strassenverkehr: Ein oft unterschätztes Risiko

Verkehrsunfälle zählen weltweit zu den häufigsten vermeidbaren Risiken für Reisende. Die Verkehrssicherheit variiert stark zwischen einzelnen Ländern. Laut Statistiken der World Health Organization gelten unter anderem skandinavische und westeuropäische Länder, Japan, Australien und Kanada als vergleichsweise risikoarm, während zahlreiche afrikanische Staaten sowie Teile Südostasiens ein höheres Risiko aufweisen.

Tipps:

  • Bei Jetlag oder Müdigkeit besonders vorsichtig fahren.
  • Auf langen Strecken regelmässige Pausen einplanen.
  • Eine realistische Zeitplanung bei langen Strecken vornehmen, um Stress zu vermeiden.

Orientierung und Umfeld: Nicht im falschen Viertel landen

Gerade in Grossstädten kann das Sicherheitsniveau von Strasse zu Strasse stark variieren. Auch mögliche Spannungen mit der lokalen Bevölkerung sollten berücksichtigt werden. Kulturelle Unterschiede oder geschäftliche Aktivitäten eines Unternehmens können unter Umständen Proteste oder Ablehnung auslösen. Eine Sensibilisierung für kulturelle Besonderheiten hilft, Konflikte zu vermeiden.

Tipps:

  • Vorab über Stadtteile informieren und Hinweise von lokalen Kontakten oder Hotelpersonal einholen.
  • Sensibel sein für kulturelle Besonderheiten.
  • Demonstrationen und Konflikte meiden.

Kriminalität und Notfälle: Kleine Vorsichtsmassnahmen, große Wirkung

Taschendiebstahl und Kleinkriminalität treten besonders häufig in touristischen Gegenden auf. Reisende sollten stets einen Plan B haben, um im Notfall weiterhin zahlungsfähig zu bleiben.

Tipps:

  • Alternative Zahlungsmittel vor Reisebeginn organisieren.
  • Notfallkontakte zu lokalen Ärzten oder Krankenhäusern griffbereit haben.

(TN)