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Probleme am Flügel: Jetzt müssen A380 in die Kontrolle
Neue Sicherheitsüberprüfungen beim grössten Passagierflugzeug der Welt: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat Inspektionen bei 16 Flugzeugen des Typs Airbus A380 angeordnet. Grund dafür sind entdeckte Risse in Teilen der Flügelstruktur.
Wie Airbus am Dienstag bestätigte, betreffen die Massnahmen 15 Flugzeuge der Fluggesellschaft Emirates sowie eine Maschine der australischen Airline Qantas. Besonders dringend ist die Situation bei fünf A380 von Emirates: Diese müssen ab Mittwoch (24. Juni 2026) und zwingend noch vor ihrem nächsten Flug untersucht werden.
Auslöser der aktuellen Anordnung sind Erkenntnisse aus früheren Kontrollen. Bereits im Dezember 2025 hatte die EASA zusätzliche Inspektionen angeordnet. Dabei wurden laut Airbus Risse entdeckt, die unter Umständen die strukturelle Integrität des Flügels beeinträchtigen könnten.
Prioritätenliste erstellt
Emirates betreibt mit mehr als 100 Maschinen die weltweit grösste Airbus-A380-Flotte und gilt als wichtigster Kunde des europäischen Flugzeugbauers. Nach Angaben von Airbus wurden alle betroffenen Flugzeuge bereits identifiziert.
Zunächst sollen die fünf prioritär eingestuften Maschinen überprüft werden. Anschliessend will Airbus gemeinsam mit der EASA beurteilen, ob Reparaturen notwendig sind. Die übrigen elf Flugzeuge können zu einem späteren Zeitpunkt kontrolliert werden.
Welche Auswirkungen die Massnahme auf den Flugbetrieb haben wird, ist derzeit offen.