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Stress am Steuer: Schweizer Stadt landet in den Top Ten
Autofahren kann in Städten schnell zur Nervenprobe werden. Eine neue internationale Untersuchung zeigt, wo Stau, Parkplatzsuche, lange Fahrzeiten und andere Faktoren besonders viel Geduld verlangen.
Die Vergleichsplattform Compare the Market hat für ihre Studie 79 Städte in Australien, den USA und Europa untersucht. Dabei ging es nicht nur darum, wo Autofahrer am häufigsten im Stau stehen.
Es flossen sechs Faktoren in die Bewertung ein: Verkehrsüberlastung, durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit, ineffizienter Verkehrsfluss, Pendelzeit, Parkplatzsituation und die Zahl der Tage mit widrigem Wetter. Daraus errechneten die Studienautoren einen «Driver Stress Score» von maximal 100 Punkten.
Am stressigsten fährt es sich demnach in Dublin. Die irische Hauptstadt erreicht 68,38 Punkte. Mit einem Staugrad von 72,9 Prozent, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von nur 17,4 Kilometern pro Stunde und 167 Tagen mit widrigem Wetter kommen gleich mehrere ungünstige Faktoren zusammen.
Zürich mischt vorne mit
Auf Rang zwei folgt Los Angeles mit 61,76 Punkten. Dort dauert der durchschnittliche Arbeitsweg gut 57 Minuten. London rangiert mit 58,03 Punkten auf Platz drei und weist unter den fünf Erstplatzierten mit 16,5 Kilometern pro Stunde die tiefste Durchschnittsgeschwindigkeit auf.
Aus Schweizer Sicht fällt Zürich auf Rang sieben auf. Mit 55,41 Punkten gehört die grösste Schweizer Stadt laut Studie zu den drei stressigsten untersuchten Metropolen Europas. Ins Gewicht fallen unter anderem 143 Tage mit widrigen Wetterbedingungen pro Jahr sowie die schwierige Parkplatzsituation.
Vor Zürich liegen neben Dublin, Los Angeles und London auch New York, San Francisco und Sydney. Die Top Ten komplettieren Miami, Chicago und Brüssel.