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Warum die Waldbrandgefahr in Griechenland besonders hoch ist
Ferien in Griechenland verlangen diesen Sommer besondere Vorsicht. Nach einem aussergewöhnlich niederschlagsreichen Winter ist die Vegetation vielerorts üppig gewachsen, inzwischen aber weitgehend ausgetrocknet und damit leicht entzündlich. Bereits ein kleiner Funke kann einen Grossbrand auslösen.
Am Donnerstag (2. Juli 2026) galt in weiten Teilen des Landes die Waldbrand-Warnstufe 3 («hohe Gefahr»). Betroffen waren unter anderem die Ferienregion Attika rund um Athen, die Halbinsel Peloponnes, die Ionischen Inseln sowie Kreta. Anfang der Woche kamen bei einem Feuer nahe der nordgriechischen Ortschaft Liti zwei Menschen ums Leben: ein Mann und sein zwölfjähriger Sohn.
Modernste Technik gegen die Flammen
Bis Ende Juni registrierten die Behörden bereits rund 2880 Waldbrände. Das Ministerium für Klimakrise warnt, dass die im Frühling stark gewachsene Untervegetation nach wenigen heissen Tagen vollständig austrocknet. In Kombination mit starkem Wind könnten sich Brände explosionsartig ausbreiten und sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte kilometerweit ausdehnen.
Griechenland sieht sich derweil gut vorbereitet. Fast 19'000 Feuerwehrleute, 85 Löschflugzeuge und über 100 Drohnen stehen laut dem «Reisereporter» für die Waldbrandsaison bereit. Erstmals kommen zudem vier Satelliten mit Wärmesensoren zum Einsatz. Sie können Brände bereits erkennen, wenn sie erst wenige Meter gross sind, und sollen so helfen, Feuer möglichst früh zu bekämpfen.
Für Feriengäste gilt: Offene Feuer sind strikt zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich, lokale Warnmeldungen zu verfolgen und Anweisungen der Behörden jederzeit Folge zu leisten.