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Wetter-Chaos in mehreren Regionen von Italien
In mehreren Regionen Nord- und Mittelitaliens haben Unwetter mit Starkregen, Sturm und Hagel massive Schäden angerichtet. Besonders betroffen waren Medienberichten zufolge Friaul-Julisch Venetien, die Toskana, Latium sowie Teile der Emilia-Romagna, Venetiens und der Lombardei.
Auch die italienische Hauptstadt blieb nicht verschont. In Rom sorgte ein Tornado für umgestürzte Bäume und massive Verkehrsbehinderungen. Heftige Niederschläge führten in mehreren Quartieren zu Überschwemmungen.
Zahlreiche Strassen standen unter Wasser, der Verkehr kam zeitweise nahezu zum Erliegen. Mancherorts reichte das Wasser bis an die Fenster parkierter Autos. Zudem wurde ein Marktstand von einer Windböe erfasst und gegen ein Auto geschleudert. Verletzt wurde niemand.
Schwer getroffen wurde auch die Landwirtschaft. Der Bauernverband Coldiretti berichtet von erheblichen Schäden an Kulturen, Betrieben und Infrastruktur. Betroffen sind insbesondere Getreide-, Obst- und Gemüseanbaugebiete. Überschwemmungen, Hagel und starke Windböen trafen zahlreiche Regionen kurz vor dem Beginn der Ernte.
Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählt die Emilia-Romagna. In der Provinz Ferrara wurden Weizen, Mais, Soja, Tomaten sowie Obst- und Gemüsekulturen beschädigt. In Modena drückten Wind und Regen Weizenfelder kurz vor der Ernte nieder. In einzelnen Weinbergen sollen bis zu 90 Prozent der Trauben verloren gegangen sein.
Auch in Venetien wurden grosse Anbauflächen beschädigt. In der Provinz Rovigo meldeten Betriebe Schäden an Maisfeldern, Obstplantagen, Gemüsekulturen und Gewächshäusern, wie der «Corriere del Veneto» schreibt. Der wirtschaftliche Schaden dürfte ersten Schätzungen zufolge mehrere Millionen Euro betragen. In der Lombardei beschädigten Sturm und Hagel zudem Felder, Gewächshäuser und Wirtschaftsgebäude.