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Extreme Hitze belastet derzeit den Alltag in Thailand. Die gefühlten Temperaturen in der Hauptstadt Bangkok steigen auf über 50 Grad. Bild: Adobe Stock

Thailand kämpft mit extremer Hitze

Eine Hitzewelle setzt Thailand seit Wochen zu. In Bangkok steigen die gefühlten Temperaturen auf über 50 Grad. Die Behörden reagieren mit Hunderten kostenlosen Kühl-Zentren für die Bevölkerung.

Seit Wochen leidet Thailand unter einer intensiven Hitzewelle – und ein Ende ist nicht in Sicht. Besonders heiss ist es in der Hauptstadt Bangkok. Dort klettern die gefühlten Temperaturen auf Werte von über 50 Grad Celsius. Der sogenannte Hitzeindex, der neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit berücksichtigt, liegt seit Anfang April konstant im kritischen Bereich zwischen 42 und knapp 52 Grad, wie die «Bangkok Post» schreibt.

Zwar ist der April traditionell der heisseste Monat des Jahres in Thailand, doch die aktuelle Entwicklung zeigt, wie stark die Belastung in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Für viele Menschen wird der Aufenthalt im Freien zunehmend zur gesundheitlichen Herausforderung. Behörden warnen vor Symptomen wie Schwindel, Erschöpfung oder Hitzekrämpfen und raten, die Mittagshitze möglichst zu meiden.

Als Reaktion hat die Stadtverwaltung von Bangkok ein dichtes Netz an sogenannten «Cooling Centers» aufgebaut. Mehr als 300 klimatisierte Einrichtungen – darunter Bibliotheken, Schulen, Gesundheitszentren und Verwaltungsgebäude – stehen der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch schattige Aussenbereiche, die zumindest etwas Linderung verschaffen.

Die Zentren richten sich vor allem an Menschen ohne eigene Klimaanlage, insbesondere in dicht besiedelten Wohngebieten. Ziel ist es, dass jeder Betroffene innerhalb kurzer Zeit einen kühlen Rückzugsort erreichen kann. Entsprechend gross ist die Nachfrage: Bereits in den ersten Wochen suchten Zehntausende Menschen Schutz vor der Hitze.

(TN)