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Von der Bergkette Sierra del Sueve aus hat man einen herrlichen Blick auf die Strände von Caravia und Colunga (Asturias). Alle Bilder: España Verde

Sponsored La España Verde, das Grüne Spanien

Das Grüne Spanien ist kein Reiseziel, das man nur besucht – es ist ein Landstrich, den man mit allen Sinnen erlebt! Erfahren Sie, was Sie im Baskenland, in Kantabrien, in Asturien und in Galicien erleben können.

Im Norden der Iberischen Halbinsel gelegen, umfasst das Grüne Spanien vier Regionen: Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Unterschiedlich in ihrem Charakter, aber verbunden durch eine gemeinsame Identität.

Baskenland

Das Baskenland ist eine Region mit einer starken kulturellen Identität und einem markanten Kontrast zwischen uralten Traditionen und moderner Lebensweise – ein Zusammenspiel, das sich in Architektur, Gastronomie und Lebensart widerspiegelt. Im Baskenland gehen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stets Hand in Hand.

Die baskische Landschaft ist ein lebendiges Beispiel dieser reichen Kultur: ein Gebiet voller Hügel und markanter geografischer Formen – viele von ihnen Ursprung von Mythen und Legenden – , in den Tälern, Städten und Dörfern. Auf den grünen Hängen fallen die isoliert stehenden Häuser auf, die sogenannten Caseríos, das Herz der baskischen ländlichen Kultur. Ihr Einfluss zeigt sich bis heute in traditionellen Sportarten und sogar in der regionalen Küche.

Das Baskenland ist ein ausgedehntes und überwiegend gebirgiges Gebiet, das stellenweise von Wäldern bedeckt ist, an anderen Orten von Wiesen. In der südlicher gelegenen Region Álava wird die Landschaft sanfter und ist geprägt von weiten offenen Flächen – den grössten im gesamtem Grünen Spanien – sowie von landwirtschaftlich genutzten Feldern. Die Landschaft der Rioja Alavesa ist von Weinbergen überzogen, die sich entlang der Hügel erstrecken.

An der Grenze zu Frankreich und den Pyrenäen gelegen und vom Kantabrischen Meer begrenzt, präsentiert sich das Baskenland als eine Welt im Kleinen. Seine drei Provinzen zeichnen sich durch idyllische Landschaften und eine international renommierte Gastronomie aus.

Mit mehr als 170 Kilometern Küstenlinie von aussergewöhnlichem Natur- und Landschaftswert bietet das Baskenland eine beeindruckende Vielfalt. Naturparks, Biosphärenreservate und zahlreiche geschützte Gebiete prägen diese Küstenlandschaft und vermitteln vielerorts den Eindruck einer nahezu unberührten Natur. Sowohl die Küste als auch das Landesinnere haben die baskische Lebensweise geprägt, die eng mit Aktivitäten unter freiem Himmel verbunden ist, vom Surfen über Wandern bis hin zu traditionellen Ballspielen und Radfahren.

Die drei baskischen Provinzhauptstädte sind lebendige, moderne Städte, die einen spannenden Kontrast zur grünen Landschaft bilden. Das kosmopolitische Bilbao mit dem weltberühmten Guggenheim-Museum ist ein Muss für Liebhaber moderner Kunst. San Sebastián versetzt seine Besucher mit seiner eleganten Architektur unmittelbar in die Atmosphäre der Belle Époque. Vitoria-Gasteiz wiederum ist bekannt für seine hohe Lebensqualität.

Viele Baskinnen und Basken haben den Namen ihrer Heimat in die Welt hinausgetragen, darunter der Seefahrer Juan Sebastián Elcano und der Bildhauer Eduardo Chillida

Mehr Informationen: https://tourismus.euskadi.eus/de

Kantabrien

Von Kantabrien zu sprechen bedeutet, von natürlicher Schönheit und beeindruckenden Berglandschaften zu sprechen, die im Kontrast zu einer aussergewöhnlichen Küstenlinie stehen: Berge und Strände, Schluchten und Klippen, Flussmündungen und Flüsse in allen Grössen.

Kantabrien verfügt über mehr als 200 Kilometer Küste, fast einhundert Strände und Berge, die über 2.600 Meter hoch aufragen, wie die Peña Vieja – einer der Gipfel des Nationalparks Picos de Europa.

Die Region besitzt zudem ein aussergewöhnlich reiches historisches Erbe, das von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart reicht. Besonders bemerkenswert ist das Netz von Höhlen, in denen unsere entferntesten Vorfahren ihre künstlerischen Ausdrucksformen hinterliessen. An erster Stelle steht die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Höhle von Altamira mit ihren berühmten Bisondarstellungen, die vor mehr als 18'000 Jahren gemalt wurden, sowie mit noch älteren Spuren menschlicher Präsenz, die bis zu 35'600 Jahre zurückreichen.

Über das ganze Gebiet verteilt finden sich Einsiedeleien, Stiftskirchen und romanische Bauwerke, die in Spanien einzigartig sind, etwa in Ortschaften wie Santillana del Mar, Piasca oder Castañeda.

Auch ganze Dörfer im sogenannten Indiano-Architekturstil zeugen von der Geschichte der Rückkehrer aus Lateinamerika, etwa in Medio Cudeyo oder Comillas, wo der Palast und der Friedhof von Sobrellano wie aus einer Fantasiegeschichte zu stammen scheinen.

Abgelegene Bergdörfer mit dem Duft von Holzrauch – wie Bárcena Mayor oder Carmona – sind wahre Juwelen traditioneller Architektur und ländlicher Atmosphäre und zugleich das Tor zu den Wäldern und Bergen Kantabriens.

Die gesamte Region bietet ideale Voraussetzungen für Aktivitäten unter freiem Himmel und für aktiven Tourismus. Die Strände sind ein Paradies für Surfer und Segelbegeisterte, die Berge für Wanderer und Kletterer. Auch Golfplätze finden sich hier in einzigartiger Lage – einige vom Meereswind umweht, andere in der frischen Luft des kantabrischen Hinterlandes.

Mehr Informationen: https://cantabriaspain.co.uk

Asturien

Asturien ist eine der Regionen, die die Essenz des «Grünen Spaniens» am besten bewahrt – eine Landschaft von aussergewöhnlicher Vielfalt, in der die Natur stets im Mittelpunkt steht.

Dieses «Naturparadies» war Schauplatz bedeutender Episoden der spanischen Geschichte und besitzt ein reiches kulturelles Erbe mit Spuren aus allen wichtigen historischen Epochen. Dazu gehören Höhlen mit prähistorischer Kunst, die zum UNESCO-Welterbe zählen, wie La Peña in Candamo oder Tito Bustillo in Ribadesella. Aus der Römerzeit stammen Überreste entlang der ehemaligen Silberstrasse, etwa die römischen Thermen in Gijón.

Asturien war zudem die Wiege des ersten mittelalterlichen christlichen Königreichs auf der Iberischen Halbinsel. Hier befinden sich legendäre Orte wie die Königliche Stätte von Covadonga. Der Ruf Asturiens als «grüne» Region basiert auf einer klaren Realität: Mehr als ein Drittel des gesamten Territoriums steht unter Naturschutz. Besonders hervorzuheben sind sieben Biosphärenreservate, die eine grosse landschaftliche Vielfalt abdecken – vom Río Eo, Oscos und Terras de Burón bis nach Somiedo und Las Ubiñas–La Mesa. Die Picos de Europa, ein Nationalpark, den Asturien mit dem benachbarten Kantabrien teilt, bilden dabei das naturkundliche Herzstück mit alpinen Landschaften, grünen Weiden und dichten Wäldern.

Eine weitere prägende Facette Asturiens ist seine wilde und spektakuläre Küste: Rund 400 Kilometer weitgehend unberührte Küstenlinie mit Stränden, Klippen, Flussmündungen und Feuchtgebieten. Diese Naturkulisse macht Asturien zu einem der wichtigsten Ziele für Aktivtourismus in Spanien. Hier kann man zahlreiche Outdoor-Sportarten ausüben, vom Surfen und anderen Wassersportarten (das berühmte Sella-Kanu-Rennen gehört zu den wichtigsten Ereignissen im spanischen Kanusport) bis hin zu Wandern und allen Formen des Radfahrens, ob auf der Strasse, im Gelände oder auf Gravel-Routen.

Asturien beherbergt ausserdem einige der bedeutendsten Beispiele frühchristlicher Kunst Spaniens. Besonders hervorzuheben sind die präromanischen Bauwerke wie Santa María del Naranco in Oviedo oder San Salvador de Valdediós in Villaviciosa, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehören.

Mehr Informationen: https://www.turismoasturias.es/de

Galicien

Galicien ist das Alpha und Omega des Grünen Spaniens, der Ort, an dem seit mehr als zehn Jahrhunderten alle Wege nach Santiago führen.

Es ist zugleich das Land, in dem man jahrhundertelang glaubte, das Ende der Welt zu finden: Kap Finisterre, ein natürlicher Aussichtspunkt, von dem aus man das Schauspiel beobachten kann, wie die Sonne in den Wellen versinkt.

Galicien ist die grösste Region des Grünen Spaniens, zugleich die bevölkerungsreichste, und sie besitzt die längste Küstenlinie: insgesamt 1629 Kilometer, mehr als alle benachbarten Regionen zusammen. Galicien ist die einzige Region des Grünen Spaniens, die sowohl vom Kantabrischen Meer als auch vom Atlantik umspült wird, durchzogen von einer Reihe überfluteter Flusstäler, den sogenannten Rías Altas und Rías Baixas.

Im Landesinneren zeigt sich Galicien als Land scharfer geografischer Kontraste, geformt von über tausend Flüssen, die ihren Weg bis zur Küste finden.

Diese Vielfalt spiegelt sich in einer Reihe von Naturparks wie den Fragas del Eume, in Biosphärenreservaten wie Ribeira Sacra oder Serras do Oribio e Courel sowie im Nationalen Meeres- und Landpark der Atlantischen Inseln Galiciens wider. All dies macht Galicien zu einer einzigartigen Region mit einer reichen, unverwechselbaren Mythologie und Kultur, die sich in Architektur, Gastronomie, Festen, Instrumenten wie dem Dudelsack und traditionellen Bräuchen ausdrückt.

Eine Reise nach Galicien ist eine Reise durch die Zeit: zu antiken Dolmen, zu einem einzigartigen noch funktionierenden römischen Leuchtturm – dem Turm von Hércules in A Coruña –, zu Dutzenden bezaubernder Küstenstädte wie Muros, Cambados oder Baiona und ebenso zu malerischen Orten im Landesinneren wie Mondoñedo, Rivadavia oder Allariz – oder um die Kathedrale von Santiago de Compostela zu besuchen, in der die Reliquien des verehrten Heiligen Jakobus ruhen.

Mehr Informationen: https://www.turismo.gal/inicio?langId=de_DE

(TN)