Here & There
Premiere hoch über dem Lärchenwald
Die Römerbrücke, der gedeckte Wandelgang, das Theater und die Stadtmauern – Aosta strotzt nur so vor Zeugen der antiken Welt. Dass die Gemeinde trotz so viel Historie locker den Bogen zur Gegenwart schlägt und sich stetig weiterentwickelt, beweisen nicht nur die modernen Hotels und die gehobene Gastronomie der Ortschaft, sondern auch ihre innovativen Transportmittel: Seit Dezember 2025 wird das römische Erbe nämlich per Gondel noch besser mit der weissen Gipfelwelt verbunden.
Hotspot auf 2723 m ü. M.
Bereits vor zwei Jahren war die Seilbahn-Verbindung vom Ferienort Pila inmitten von Tannen- und Lärchenwäldern zum Aussichtspunkt Couis eingeweiht worden. Mit der Fertigstellung des letzten Seilbahnabschnitts erreichen Passagiere den Panorama-Hotspot auf 2723 m ü. M. nun aber auch rasch mit einem rasanten Aufstieg von den Gassen Aostas am Talboden aus. Oben treffen sie auf einen Alpenblick samt Mont Blanc, Matterhorn, Monte Rosa und Gran Paradiso.
Die neue Bergstation Stella di Pila ergänzt die Panoramaterrassen zudem mit dem kulinarischen Angebot des «Panoramic Bistrot». «Diese Seilbahn ist nicht nur ein Transportmittel», erklärt Davide Vuillermoz Curiat, Präsident von Pila S.p.A. «Sie erfindet die Art und Weise, die Berge zu erleben, neu. Pila wird zu einem alpinen Reiseziel der neuen Generation, zugänglich, nachhaltig und für alle offen, zu jeder Jahreszeit.»
Kurven bis zum 3. Mai
Auch beim Wintersport gibt es Neuigkeiten im Skigebiet Pila: Zum ersten Mal verlängert die Destination ihre Saison bis Anfang Mai. Denn der schnelle Zugang zu den höher gelegenen Bereichen garantiert nun eine dauerhafte Schneesicherheit und eine bessere Verteilung der Besucherströme.
So können SkifahrerInnen und SnowboarderInnen bis zum Frühjahr durch die norditalienische Bergwelt kurven. Und apropos Frühling: Wenn die Schneeverhältnisse es zulassen, können Besuchende die Pisten Pilas bereits mit anderen Outdoor-Aktivitäten kombinieren.
Frühlingsgefühle in Ehren, doch noch gibt der Winter in der Destination den Ton an: Pila mit seinen 70 Kilometern Piste bietet viel Platz, um sich in der weissen Pracht auszutoben. Von vielen Hotels und Apartments aus können Gäste direkt mit den Latten an den Füssen zu den verschiedenen Liften und Bahnen gelangen.
Diese bringen einen rasch zu den Startpunkten von sechs leichten, 20 mittelschweren und vier schweren Abfahrten. Wer dagegen mehr «Airtime» und Freestyle-Feeling sucht, erkundet die verschiedenen Rails und Kicker von «Areaeffe»: Der erste Snowpark des Aostatals bietet auf über 700 Metern Länge maximalen Spass mit 30 Obstacles.
Römische Spurensuche
Von den Gipfeln zum Talboden, von der Piste in die Gassen, vom Sport zur Architektur und von der Gegenwart in die Antike: Wenn die neue Gondel-Verbindung die WintersportlerInnen abends wieder von Pila nach Aosta bringt, schliesst sich der Kreis, und viel Kultur steht auf dem Programm.
Es lohnt sich, nach dem Snowpark auch die Quartiere der Stadt zu erkunden, reihen sich hier doch steinerne Zeitzeugen ebenso nahtlos aneinander wie bei den Seilbahn-Stationen – etwa der Augustusbogen aus dem Jahr 25 v. Chr., das alte Stadttor Porta Praetoria oder das unterirdische Kryptoportikus.
Weitere Infos: www.lovevda.it/de