Flug
Stefan Gutknecht wird Verkaufschef von Niki
Der bisherige Verkaufschef der Air Berlin in der Schweiz, Stefan Gutknecht, ist per sofort Sales Director von Niki in der Schweiz und wird so weiterhin eng mit den Schweizer Touroperators zusammenarbeiten. «Ich habe das touristische Geschäft in der Schweiz für Air Berlin aufgebaut,» sagt Stefan Gutknecht zu travelnews.ch, «darum war klar, wenn Niki dieses Geschäft übernimmt, nehme ich die neue Herausforderung gerne an.» Seit 2006 war Gutknecht bei Air Berlin.
Niki bietet ab Zürich und Basel total 21 Ziele im Mittelmeerraum an und wöchentlich total 80 Verbindungen. Alleine Palma wird ab Zürich viermal und ab Basel zweimal täglich angeflogen. Die weiteren touristischen Ziele sind Ibiza, Faro, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Funchal, Kos, Korfu, Rhodos, Heraklion, Samos, Zakynthos, Araxos, Brindisi und Lamezia Terme.
Seit Sonntag mit Niki
Die Turbulenzen um Air Berlin und deren Ableger Belair in der Schweiz für den Betrieb des touristischen Geschäfts waren in den letzten Wochen gross. Air Berlin, an der Etihad Airways beteiligt ist, gibt das touristische Geschäft bekanntlich auf. In die Bresche springt die österreichische Niki.
Niki und TUIfly sollen noch in diesem Jahr unter das Dach einer gemeinsamen Holding mit Sitz in Wien gebracht werden. An dieser sollen Etihad Airways mit 25 Prozent, die TUI AG mit 24,8 Prozent und die Niki Privatstiftung mit dem Mehrheitsanteil von 50,2 Prozent beteiligt sein. Die Wettbewerbshörden müssen aber noch grünes Licht geben.
Bereits Tatsache ist: seit Sonntag und dem Flugplan-Wechsel fliegen Niki-Maschinen ab Zürich und Basel für die bisherige AirBerlin/Belair zu den Warmwasserzielen – statt mit dem Airline-Kürzel AB nun mit HG.
Neu stationiert Niki vier Airbus A-321 mit 212 Sitzen in Zürich. Bisher flogen Air Berlin sowie Tochtergesellschaft Belair mit Airbus A-320 mit 180 Sitzen. Damit erhöht sich das Sitzplatzangebot ab der Schweiz deutlich. Zumindest bis im Herbst stehen auch Crews der bisherigen Belair-Maschinen im Einsatz bei der Niki.
Keine Business Class mehr
NIKI meldet überdies, dass ab dem morgigen 1. April alle touristischen Flüge unter HG-Flugnummer ex Deutschland, Österreich und der Schweiz ohne Business Class durchgeführt werden. In den Systemen wurden die betroffenen Flüge ab dem 17. März 2017 auf «all-Eco» geändert, sodass nur noch Buchungsklassen ab Y angezeigt werden. Alle bestehenden Buchungen in der AB Business Class werden in die HG Economy Class umgebucht. Diese Buchungen sind mit einem «SK DOWN» gekennzeichnet. Die ursprünglich in Business gebuchten Kunden haben aber weiterhin Zugang zu Lounge und Fast Lane, das Recht auf Pre-Boarding und 2x32kg Freigepäck, Preferred oder XL Seat oder freier Nebensitz bei Verfügbarkeit sowie eine Gutschrift von Business Class Meilen. Zusätzlich erhalten die Kunden eine Gutschrift in Höhe von 40% des gezahlten Nettoflugpreises. Das Airberlin Service Center wird alle Reisebüros mit betroffenen Business-Class-Kunden kontaktieren.