Ferienland Schweiz

Über den Julierpass entsteht bis 2028 der neue Juliertrail, der Silvaplana mit Bivio verbindet und Teil der nationalen Mountainbike-Route «Alpine Bike» wird. Bild: Andrea Furger

Juliertrail: Neue Passstrecke für Biker und Wanderer

Genau auf der Grenze zwischen den Gemeinden Silvaplana und Surses wurde der Spatenstich für den Juliertrail gesetzt. Der neue Bike- und Wanderweg verbindet ab 2028 das Engadin direkt mit dem Val Surses.

Bereits die Römer überquerten den Julierpass – und bald werden auch Biker und Wanderer den Pass queren können. Denn der «Juliertrail» soll bald das Engadin direkt mit dem Val Surses verbinden und die bisherige nationale Mountainbikeroute Nr. 1 über den Septimer ersetzen. Der Spatenstich für den neuen Juliertrail auf der Julier-Passhöhe, auf der Grenze zwischen den Gemeinden Silvaplana und Surses, wurde am 29. Juli 2026 feierlich gesetzt.

«Die Bedeutung des Projekts geht weit über die Region hinaus: Die nationale Mountainbike-Route Nr. 1 ‹Alpine Bike› von Scuol nach Leysin wird künftig über den Julier statt über den Septimer und die vielbefahrene Malojapassstrasse führen und bietet damit eine attraktivere sowie durchgehend fahrbare Verbindung», so Albert Kruker, CEO Tourismus Val Surses Savognin Bivio.

Die Eröffnung ist für den Frühling 2028 geplant. Der Trail wird Teil der nationalen Route «Alpine Bike» und führt auf einer Gesamtlänge von rund 16,5 Kilometern von Silvaplana nach Bivio. Rund die Hälfte der Strecke muss neu angelegt werden, gut ein Drittel wird saniert, der Rest bleibt baulich unverändert.

Freuen sich, dass es losgeht (v.l.): Daniel Bosshard (Gemeindepräsident Silvaplana), Jan Steiner (CEO Engadin Tourismus AG), Daniel Wasescha (Gemeindepräsident Surses) und Albert Kruker (CEO Tourismus Val Surses Savognin Bivio AG). Bild: Andrea Furger

Auf dem neuen Weg muss mit Misch- und Gegenverkehr gerechnet werden: Der Juliertrail ist sowohl für Bikerinnen und Biker als auch für Wanderer gedacht. Er entspricht einem Mountainbike-Trail des Schwierigkeitsgrads rot beziehungsweise einem weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg (T2) und richtet sich damit an Biker mit guter Fahrtechnik. Die Strasse ist im Schnitt einen Meter breit, an einzelnen Stellen bis zu 1,4 Meter, das Gefälle beträgt im Durchschnitt 12 Prozent.

(TN)