Ferienland Schweiz
Sommerwanderung zwischen Apfelbäumen und Bodensee
Bei sommerlichen Temperaturen sind schweisstreibende Aufstiege nicht gerade die beste Wanderoption. Besser macht es da eine neue Strecke mit der offiziellen SchweizMobil-Nummer 966: Der Goldach-Rorschach-Weg überwindet auf seinen sieben Kilometern Länge nämlich nicht einmal hundert Höhenmeter. In etwas mehr als eineinhalb Stunden führt er zudem auch an die Gestade des Bodensees sowie hin zu verschiedenen Ausstellungen. «Damit ist es ein Wanderangebot, das ländliche Idylle perfekt mit erfrischenden Zwischenstopps und kulturellen Etappenzielen verbindet», sagt Thomas Kirchhofer, Direktor St.Gallen-Bodensee Tourismus.
Abstecher in den Thurgau
Zu Beginn der Wanderung steht noch nicht das Bodenseeufer im Fokus: Mit Goldach punktet der Ausgangspunkt der St.Galler-Tour eher mit ländlicher Idylle – eine Holzbrücke, eine Grillstelle sowie Passagen durch Obstplantagen prägen denn auch die ersten Abschnitte. Kurz wird anschliessend noch die Kantonsgrenze in den Thurgau überquert, dann bringt eine Rechtskurve die Wandernden zur Rorschacher Bucht. Mit dem Freibad Seegarten wartet dort eine schöne Anlage direkt beim Goldachdelta samt Restaurant und Sprungturm.
Weite Wiesen
Nach einer Badepause geht die Wanderung weiter dem Ufer des Bodensees entlang zur Hafenstadt Rorschach. Als weiterer Stopp bietet sich dabei noch die Arionwiese mit ihrem grossen Spielplatz und dem zugehörigen Seecafé an. Im Schatten der Bäume an der Promenade könnte man zweifellos schon wieder verweilen. Allerdings locken hinter den weiten Grünflächen urbane Gefilde, zu denen auch eine quirlige Kultur- und Kunstszene gehört. Nach ländlichem Panorama und endloser Wasserfläche sorgen zum Schluss der Tour auch Ausstellungen für sommerliche Highlights.
Kornhaus oder Würth Haus?
Der Name ist Programm: Im 18. Jahrhundert wurde das Kornhaus von Rorschach unter anderem als Getreidelager genutzt. Mittlerweile finden Besucherinnen und Besucher hier ein Museum, das sich der Naturkunde ebenso widmet wie lokalpolitischen Themen. Hier steht die Optik-Illusion gleich neben der Mathe-Magie und den technischen Phänomenen. Auch das Würth Haus ist einen kulturellen Abstecher wert: In der Hauptausstellung stehen bis Anfang 2027 Sport und Freizeit im Fokus der Werke. Die Foyer-Ausstellung rückt hingegen gerade den 2018 verstorbenen Bildhauer Lun Tuchnowski ins Rampenlicht.
Mehr Informationen dazu: st.gallen-bodensee.ch