Ferienland Schweiz
Neue Erlebnisplattform macht Kleinseilbahnen sichtbar
Sie gehören seit Jahrzehnten zum Landschaftsbild der Zentralschweiz – und bleiben für viele Gäste dennoch ein Geheimtipp: die zahlreichen Kleinseilbahnen zwischen Uri, Obwalden und Nidwalden. Mit dem neuen Projekt «obsi+nidsi» sollen sie nun stärker ins touristische Bewusstsein rücken.
Vorgestellt wurde die neue Erlebnisplattform am vergangenen Wochenende im Rahmen des Bähndlitags auf der Bannalp im Engelbergertal. Hinter dem Projekt stehen laut einer Mitteilung Uri Tourismus und Engelberg-Titlis Tourismus gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Region sowie rund 60 beteiligten Kleinseilbahnen. Ziel ist es, die aussergewöhnlich hohe Dichte dieser Bahnen erstmals als zusammenhängende Erlebnisregion sichtbar zu machen.
Herzstück des Projekts ist eine digitale und analoge Übersichtskarte. Sie zeigt nicht nur die einzelnen Bahnen, sondern verknüpft diese mit Wanderungen, Naturerlebnissen und regionalen Angeboten. Ergänzt wird das Ganze mit Hintergrundgeschichten zur Entstehung und Bedeutung der Kleinseilbahnen.
Die Initianten verstehen «obsi+nidsi» bewusst als Gegenentwurf zum schnellen Ausflugstourismus. Im Fokus stehen entschleunigte Erlebnisse, bestehende Infrastruktur und die Stärkung kleiner regionaler Anbieter. Gleichzeitig soll die bessere Vernetzung dazu beitragen, die Zukunft der oft historischen Bahnen langfristig zu sichern.
Unterstützt wird das Vorhaben im Rahmen der Neuen Regionalpolitik von Kantonen und Bund.