Ferienland Schweiz
Mehr Schutz auf Uber-Fahrten
Der Fahrdienstleister Uber führt in der Schweiz eine neue Sicherheitsfunktion ein: Fahrgäste können ab sofort während einer Fahrt den Ton direkt über die App aufzeichnen. Das Unternehmen will damit insbesondere das Sicherheitsgefühl erhöhen und Nutzerinnen und Nutzern im Ernstfall einen zusätzlichen Weg bieten, Vorfälle zu dokumentieren.
Die Funktion wird laut einer Mitteilung schrittweise in der ganzen Schweiz lanciert und ergänzt bestehende Sicherheitsangebote innerhalb der App. Dazu gehören bereits heute die Möglichkeit, den Fahrtstatus mit Freunden oder Familie zu teilen, die PIN-Verifizierung beim Einstieg sowie ein integrierter Notruf.
Aufnahme nur mit Zustimmung und strengen Regeln
Die Audioaufzeichnung funktioniert nicht automatisch. Fahrgäste müssen die Funktion zunächst aktiv freischalten und die Aufnahme während der Fahrt bewusst starten. Wird die Funktion bereits vor Fahrtbeginn aktiviert, werden Fahrerinnen und Fahrer darüber informiert und können die Fahrt gegebenenfalls ablehnen.
Nach Angaben von Uber steht dabei der Datenschutz im Zentrum. Die Audiodateien werden verschlüsselt direkt auf dem Smartphone gespeichert und können weder abgespielt noch bearbeitet oder extern geteilt werden.
Erst wenn ein Sicherheitsbericht eingereicht und die Datei aktiv hochgeladen wird, kann Uber auf die Aufnahme zugreifen. Erfolgt keine Meldung, wird die Datei nach 14 Tagen automatisch gelöscht.
Uber bezeichnet die neue Funktion als zusätzliche Sicherheitsebene – etwa für Fahrten spätabends, nach Veranstaltungen oder für Personen, die alleine unterwegs sind. Das Ziel: mehr Kontrolle für Fahrgäste, ohne dabei den Datenschutz aus den Augen zu verlieren.