Ferienland Schweiz
«Blindekuh» lanciert neue Formate
Die gemeinnützige Stiftung «Blindekuh» hat im Geschäftsjahr 2025 ein solides Ergebnis erzielt und setzt ihren Wachstumskurs fort. Die beiden Dunkelrestaurants in Zürich und Basel erwirtschafteten zusammen einen Nettoerlös von über 3,2 Millionen Franken und schlossen mit einem kleinen Gewinn ab.
Besonders erfreulich entwickelte sich der Standort Basel, wo sowohl die Gästezahlen als auch die Besucherzahlen bei Veranstaltungen zulegen konnten, wie es in einer Mitteilung heisst.
In Zürich hingegen ging die Zahl der Restaurantgäste leicht zurück, während das Interesse von Schulklassen an Sensibilisierungsangeboten weiter zunahm. Insgesamt bleibt die Zahl der Mitarbeitenden stabil – darunter zahlreiche blinde und sehbehinderte Personen, für die die Stiftung wichtige Arbeitsplätze schafft.
Angebot wird grösser
Das vergangene Jahr stand zudem im Zeichen eines personellen Neuanfangs. Neue Gastgeberteams in Zürich und Basel haben unter der Gesamtleitung von Johannes Tschopp die operative Verantwortung übernommen und treiben die Weiterentwicklung der Angebote voran.
Für 2026 plant die Stiftung mehrere neue Projekte und Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem ein Sinnesparcours am Streetfoodfestival in Zürich, Charity-Dinner in Arosa sowie neue Formate wie «Citywalks» in Basel, bei denen blinde Guides durch die Stadt führen. Auch kulturelle Events und Kooperationen mit externen Partnern sind vorgesehen.
Mit diesen Initiativen will die «Blindekuh» ihre Rolle als soziales Unternehmen weiter stärken und den Dialog zwischen sehenden und sehbehinderten Menschen fördern. Die Kombination aus Gastronomie und gesellschaftlichem Engagement bleibt dabei das zentrale Element des Konzepts.