Destinationen
Frankreich zeigt in Zürich vier überraschende Facetten
Frankreich bleibt für Schweizer Reisende ein wichtiges Ferienland. Wie vielfältig das Angebot abseits der bekanntesten Klassiker ist, zeigte Atout France am 9. September 2026 an seiner Medien-Roadshow im Zürcher Zunfthaus zur Zimmerleuten. Vertreterinnen und Vertreter von Futuroscope, Vendée, Nîmes und Besançon stellten ihre Destinationen und aktuelle Neuheiten vor.
Die Schweiz gehört für Frankreich zu den bedeutendsten touristischen Quellmärkten. 2024 kamen rund 7,2 Millionen Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz, womit sie unter den internationalen Herkunftsmärkten den vierten Platz belegte. Laut den präsentierten Zahlen gaben Schweizer Gäste 2025 rund 6,8 Milliarden Euro in Frankreich aus. «Die Vielfalt ist eine der grossen Stärken Frankreichs», sagte Clotilde Baville, stellvertretende Direktorin von Atout France Schweiz.
Von Zukunftstechnologie bis Römerkultur
Wie unterschiedlich diese Vielfalt aussehen kann, zeigten die vier Partner. Das Futuroscope verbindet Wissenschaft, Technologie und Unterhaltung in mehr als 40 Attraktionen und Shows. Zu den Neuheiten gehören «La Serre des Mondes», «T. Rex» und «Pulse! L’Odyssée électrique». 2027 feiert der Freizeitpark sein 40-Jahr-Jubiläum.
Die Vendée setzt dagegen auf Atlantikküste, Sandstrände, Dünen, Wälder und Inseln wie Noirmoutier und Île d’Yeu. Eine Besonderheit gibt es diesen Winter: Der Geschichts-Themenpark Puy du Fou öffnet vom 19. Dezember 2026 bis 3. Januar 2027 erstmals beziehungsweise ausnahmsweise auch über die Weihnachtszeit.
Nîmes rückte sein römisches Erbe in den Mittelpunkt. Zu den Wahrzeichen gehören die antike Arena und die Unesco-geschützte Maison Carrée. Seit Dezember 2025 ergänzt das neue H2-Kongresszentrum das Angebot der südfranzösischen Stadt.
Besançon wiederum liegt nur rund 50 Kilometer Luftlinie von der Schweizer Grenze entfernt. Die Stadt verbindet ihre mehr als 2000-jährige Geschichte und die zum Unesco-Welterbe gehörende Zitadelle mit Naturerlebnissen am Doubs, Uhrmacherkunst und Möglichkeiten für Slow Tourism.