Cruise
Neues Flussschiff setzt ganz auf Gruppenreisen
Transcend Cruises hat Anfang August 2026 die MS Connect offiziell getauft und auf ihre Jungfernfahrt geschickt. Das Schiff wurde am 3. August im niederländischen Dordrecht eingeweiht und fuhr anschliessend nach Zaandam in der Niederlande. Mit dem Neubau verfolgt die US-amerikanische Reederei laut einer Mitteilung ein Konzept, das sich ausschliesslich an Gruppen und Charterkunden richtet. Individualreisende sind an Bord nicht vorgesehen.
Auf Meetings und Events ausgerichtet
Die MS Connect ist 135 Meter lang und bietet Platz für bis zu 120 Gäste in 60 Kabinen. Bei Bedarf lassen sich jeweils zwei Kabinen zu grösseren Suiten zusammenlegen. Ergänzt wird das Angebot durch fünf Veranstaltungsräume für Konferenzen, Workshops oder Firmen-Events sowie moderne Audio- und Videotechnik und digitale Möglichkeiten zur Markenpräsentation.
Das Schiff fährt unter Schweizer Flagge. Gebaut wurde es auf der niederländischen Den Breejen Shipyard, das Innendesign stammt von Tillberg Design of Sweden. Für den operativen Betrieb ist United Waterways verantwortlich.
Nach Angaben der Reederei spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Die MS Connect verfügt unter anderem über Batteriesysteme zur Lastabdeckung, emissionsarme Antriebstechnologien und einen geringeren Tiefgang, der den Einsatz auch bei niedrigeren Wasserständen erleichtern soll.
Transcend Cruises plant bereits den weiteren Ausbau der Flotte. Bis 2028 sollen drei weitere Schiffe folgen. Langfristig strebt das Unternehmen eine Flotte von bis zu zwölf Flusskreuzfahrtschiffen an, die auf Rhein, Donau, Main, Mosel sowie weiteren europäischen Wasserwegen eingesetzt werden.