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Die MSC Grandiosa wird im Winter im Mittelmeer unterwegs sein. Bild: MSC Cruises

Hierhin kreuzt MSC Cruises im Winter

Die Schweizer Reederei hat ihr Reiseprogramm für die Wintersaison 2020/2021 überarbeitet. Für die Schiffe mit Heimathäfen in den USA wird der Betriebsstillstand bis 15. September verlängert.

Die Schweizer Reederei MSC Cruises hat die vergangenen Wochen genutzt, um ihr Winterprogramm 2020/2021 zu überarbeiten und anzupassen. Insgesamt stehen den Kreuzfahrt-Fans ab Ende Oktober mehr als 90 verschiedene Routen in der Karibik, im Mittelmeer in den Emiraten sowie in Südafrika und Südamerika zur Auswahl. Die Cruises dauern zwischen zwei und 24 Nächten.

Ausserdem informiert das Unternehmen, dass die gesamte Flotte von MSC Cruises inklusive zweier brandneuer Schiffe ab März 2021 in der Sommersaison 2021 in Betrieb sein wird. Der Betriebsstopp der beiden Schiffe MSC Seaside und MSC Armonia, die ihre Heimathäfen in den USA haben, wurde bis 15. September verlängert. Gäste, die von den stornierten Kreuzfahrten betroffen sind, erhalten ein Kreuzfahrtguthaben, mit dem sie den gesamten für ihre stornierte Kreuzfahrt gezahlten Betrag auf eine zukünftige Kreuzfahrt ihrer Wahl – bei freier Schiffs- und Routenwahl – bis Ende 2021 übertragen können.

Zurzeit erarbeiten MSC Cruises in Zusammenarbeit mit den nationalen Gesundheitsbehörden und der Unterstützung eines Teams von externen medizinischen Experten ein Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll. Dieses beinhaltet Massnahmen von der Buchung über die Ein- und Ausschiffung bis zur Rückkehr nach Hause. Die vollständigen Einzelheiten über das Konzept werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Das sind die Highlights

Am 5. Januar 2021 bricht die MSC Magnifica zu ihrer dritten World Cruise auf und entführt die Gäste während 119 Tagen zu den schönsten Reisezielen auf dem Globus. Sie ersetzt die MSC Poesia, die eigentlich für diese World Cruise geplant war. Die MSC Grandiosa, das aktuelle Flaggschiff der Flotte, ersetzt das Schwesterschiff MSC Virtuosa, da sich die Auslieferung des Neubaus aufgrund der Corona-Pandemie verzögert. Alle Gästebuchungen werden automatisch auf die MSC Grandiosa übertragen. Die MSC Grandiosa wird die 7-Nächte-Kreuzfahrt «Die Perlen des Mittelmeers» im westlichen Mittelmeer anbieten, wobei die Einschiffung in jedem dieser Häfen möglich ist: Marseille, Genua, Civitavecchia/Rom, Palermo, Valetta auf Malta und Barcelona. Die MSC Magnifica wird im Dezember auf zwei festliche Kreuzfahrten gehen: auf eine 5-Nächte-Weihnachtskreuzfahrt mit Anläufen in Genua, Marseille, Barcelona und Civitavecchia sowie eine 10-Nächte-Silvesterkreuzfahrt ab Genua über Marseille, Barcelona, Gibraltar, Cascais/Lissabon, Cádiz/Sevilla und Malaga bevor sie über Civitavecchia wieder nach Genua zurückkehrt.

Die Karibik wird gleich von vier Schiffen bedient: Die MSC Meraviglia wird jeden Samstag ab Miami starten und entweder mit abendlichem Aufenthalt in San Juan (Puerto Rico) über Charlotte Amalie (US Virgin Islands), Nassau (Bahamas) und Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas) oder über Ocho Rios (Jamaika), George Town (Grand Cayman), Cozumel (Mexiko) und Ocean Cay MSC Marine Reserve kreuzen. Ebenfalls von Miami aus bietet die MSC Armonia drei-, vier- oder siebentägige Kreuzfahrten nach Key West, Nassau und Ocean Cay MSC Marine Reserve an. Die MSC Seaside wird Kreuzfahrten mit drei, vier oder sieben Nächten ab dem brandneuen Einschiffungshafen Port Canaveral in Florida anbieten. Die MSC Poesia, die die MSC Splendida ersetzt, rundet das Karibik-Angebot mit den ursprünglichen Routen auf den kleinen Antillen ab.

In den Emiraten wird die MSC Fantasia jeweils siebentägige Kreuzfahrten nach Dubai, Abu Dhabi und das exklusive Strandresort Sir Bani Yas sowie Bahrain und Doha in Katar anbieten. In Südamerika gehen mit der MSC Seaview, MSC Musica, MSC Sinfonia und MSC Preziosa ebenfalls vier Schiffe an den Start. Auf dem Programm stehen Reisen nach Brasilien, Uruguay oder Argentinien. Die MSC Orchestra, die die MSC Musica ersetzen wird, wird eine Reihe von Kreuzfahrten ab Durban oder Kapstadt zu Zielen wie Maputo oder Pomene (Mosambik) und Port Elizabeth (Südafrika) wie ursprünglich geplant unternehmen.

Die aktualisierten Reiserouten können auf der Website gebucht werden.

(NWI)