Trips & Travellers
Ekel-Alarm auf Delta-Flug – Selfie-Jäger landen in reissendem Fluss
Gänsegeier stoppt Ferienflieger
Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat am Flughafen Heraklion auf Kreta den Start eines Flugzeugs verzögert. Der Pilot entdeckte einen Gänsegeier auf der Tragfläche – und der gefiederte Gast machte zunächst keine Anstalten, seinen Platz zu räumen. Der Pilot informierte den Tower, worauf die Feuerwehr ausrückte. Selbst Bewegungen der Steuerflächen konnten den Vogel nicht vertreiben. Schliesslich segelte er zu Boden, wo ihn zwei Feuerwehrleute einfingen. Eine über den Kopf gelegte Feuerwehrjacke beruhigte das Tier. Nach Angaben eines beteiligten Feuerwehrmanns schien der vermutlich noch junge Gänsegeier unverletzt zu sein. Mitarbeiter des Forstamts holten ihn zur Untersuchung ab. Anschliessend soll er wieder freigelassen werden. Kreta gilt als Hochburg der Gänsegeier in Griechenland. Laut einer Untersuchung der Universität Kreta leben auf der Insel rund 140 Brutpaare. (Gelesen bei «Patris»)
Delta-Toilette läuft während Flug aus
Kurz nachdem der Delta-Air-Lines-Flug 81 von Paris nach Seattle gestartet war, musste die Maschine in London zwischenlanden. Der Grund: Die Bord-Toilette war defekt und ziemlich viel Flüssigkeit, die Passagiere als Abwasser bezeichneten, verteilte sich in der Kabine. Während des Zwischenstopps mussten die Fluggäste an Bord bleiben und berichteten von katastrophalen Bedingungen. Blaue Decken seien über den nassen Gang gelegt worden, um die Feuchtigkeit aufzusaugen, während sie den starken Geruch und die Reinigungsdämpfe aushalten mussten. Das Flugzeug verliess London ohne Ersatzmahlzeiten, nachdem das ursprüngliche Catering verdorben war und entsorgt werden musste. Anschliessend flog die Maschine nach New York, um einen Crew-Wechsel durchzuführen, bevor der eigentlich zehneinhalb-stündige Nonstop-Flug nach einer 20-stündigen Reise in Seattle endete. (Gelesen bei «View from the Wing»)
Selfie-Jäger von Fluten mitgerissen
Dramatische Szenen an einem beliebten Ausflugsziel in Thailand: Eine Sturzflut hat am Mae-Sa-Wasserfall bei Chiang Mai mehrere Touristinnen und Touristen mitgerissen. Die Gruppe hielt sich auf Felsen im Fluss auf und machte Selfies, als der Wasserstand innert Sekunden stark anstieg. Aufnahmen zeigen, wie die reissende Strömung mehrere Menschen erfasst und flussabwärts treibt. Parkranger eilten zu Hilfe und brachten die Gruppe schliesslich in Sicherheit. Laut lokalen Angaben kamen die Betroffenen mit leichten Schürfwunden davon. Die Feriengäste sollen sich zuvor trotz Warnschildern in einen gesperrten Bereich begeben haben. Mitarbeitende des Nationalparks hätten sie kurz vor der Sturzflut aufgefordert, das Wasser zu verlassen. Der Mae-Sa-Wasserfall wurde danach vorübergehend geschlossen. (Gelesen in der «New York Post»)
Mysteriöser Fund am Adria-Strand
Ein Strandspaziergang an der italienischen Adriaküste hat für eine Touristin eine unerwartete Wendung genommen. Am Strand von Marina di Chieuti in Apulien entdeckte die Frau eine Urne mit menschlicher Asche im Sand. Wie die Behörden mitteilten, handelt es sich um die sterblichen Überreste eines 80-jährigen Italieners, der offenbar längere Zeit in Deutschland gelebt hatte und dort eingeäschert worden war. Ein Hinweis auf der Urne verweist auf ein deutsches Krematorium. Die Touristin meldete den Fund in einer rund 400 Meter entfernten Strandbar. Deren Betreiber informierte Bürgermeister Diego Iacono, der wiederum die Carabinieri einschaltete. Die Polizei beschlagnahmte die Urne. (Gelesen bei «Watson»)
Wildschweine wollen Strandtasche plündern
An der Côte d’Azur sorgen Wildschweine derzeit für ungewöhnliche Szenen an den Stränden. Ein virales Video zeigt eine Bache mit Frischlingen, die zwischen Badegästen nach Futter sucht und sich an einer unbeaufsichtigten Tasche zu schaffen macht. Bevor die Tiere tatsächlich etwas erbeuten konnten, wurden sie aufgeschreckt und liefen davon. Solche Begegnungen häufen sich an der französischen Mittelmeerküste. Hintergrund ist die wachsende Wildschweinpopulation, die zunehmend in Siedlungen und touristisch genutzte Gebiete vordringt. Auf Futtersuche bedienen sich die Tiere auch an Abfallkübeln oder profitieren davon, dass sie von Menschen gefüttert werden. Experten warnen, dass dadurch die natürliche Scheu verloren gehen kann und damit das Konfliktpotenzial zwischen Mensch und Tier steigt. (Gelesen in «The Sun»)