Trips & Travellers

An Hotelbuffets empfiehlt sich ein besonders kritischer Blick auf leicht verderbliche Speisen. Bild: Adobe Stock

Sommerhitze macht Essen auf Reisen zum Risiko

Extreme Sommerhitze erhöht auf Reisen die Gefahr von Lebensmittelvergiftungen. Gesundheitsexperten raten Feriengästen deshalb zu besonderer Vorsicht – vor allem an Buffets und bei längeren Transportwegen.

Die rekordverdächtigen Hitzewellen dieses Sommers bringen nicht nur Reisende ins Schwitzen, sondern setzen auch der Lebensmittelsicherheit zu. Hohe Temperaturen, Flugverspätungen und überlastete Kühlsysteme erschweren es Hotels, Restaurants und Flughäfen zunehmend, Speisen durchgehend kühl zu halten.

Gesundheitsexperten und die US-Gesundheitsbehörde CDC warnen deshalb vor einem erhöhten Risiko für Lebensmittelvergiftungen, wie das Branchenportal «FVW» (Abo) schreibt.

Besonders kritisch sind Buffets, an denen Speisen über längere Zeit stehen oder Behälter ständig geöffnet werden. Zwischen 4 und 60 Grad Celsius vermehren sich Bakterien besonders schnell. Als empfindlich gelten unter anderem Meeresfrüchte, Milchprodukte, gekochter Reis, Saucen, Salate mit Mayonnaise sowie gekochtes Fleisch.

Reisenden wird empfohlen, nur gut gekühlte oder frisch zubereitete Speisen zu wählen und Lebensmittel nicht unnötig lange ungekühlt stehen zu lassen. Treten nach dem Essen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auf, sollte rasch ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

(TN)