Trips & Travellers

Ein Strandclub in Reggio Emilia vermisst seit zwei Jahren 350 Liegestühle. Gesichtet wurden sie jetzt am Strand von Capo Rodoni in Albanien. Bild: RAI

350 geklaute Liegestühle aufgetaucht – Pilot veräppelt Argentinien-Fans

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Mann lebt monatelang im Hotel – ohne zu zahlen

Ein 55-Jähriger hat von April 2023 bis August 2024 mit seiner Partnerin und den zwei Kindern in einem Berliner Hotel gewohnt, ohne dafür zu bezahlen. An der Hotel-Rezeption erzählte er, dass er an Krebs erkrankt und für eine Therapie an der Berliner Charité in Behandlung sei. Weil sein Wohnwagen, mit dem er zur Behandlung angereist sei, abgebrannt ist, müsse er anderweitig unterkommen. Weiter hat er auch mit fingierten E-Mails agiert, eine Kostenübernahme durch einen Automobilclub vorgetäuscht und das Hotel bewusst in die Irre geführt. «Ich habe alle Register gezogen, man hat mir geglaubt», gestand der 55-Jährige im Prozess. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den Mann wegen besonders schweren Betrugs zu dreieinhalb Jahren Haft und ordnete die Einziehung von 107'000 Euro an. (Gelesen bei «Focus online»)

Chinesische Passagiere stürmen Check-in

Der Flughafen Incheon in Südkorea erwägt, zusätzliche Absperrungen an den Check-in-Bereichen zu installieren. Hintergrund sind Vorfälle, bei denen «Daigou» (Händler, die Duty-free-Waren in Südkorea kaufen und gewinnbringend in China weiterverkaufen) Warteschlangen durchbrochen haben, weil sie möglichst schnell einchecken wollten. Dabei wurden mehrere Mitarbeiter von Fluggesellschaften verletzt. Die Flughafenbetreiber planen nun, die bestehenden Warteschlangen mit zusätzlichen Kunststofftrennwänden zu sichern und die Kontrollen in den Abflugbereichen zu verstärken. (Gelesen im «The Korean Herald»)

350 Liegestühle in Italien geklaut

Im Juni 2024 wurden aus einem Strandclub in Reggio Emilia, Italien, innerhalb nur einer Nacht 350 Strandliegen im Wert von rund 45'000 Euro gestohlen. Lange Zeit führten die Ermittlungen zu keinem Ergebnis, bis der Fall durch einen zufälligen Fund wieder Aufmerksamkeit erhielt. Eine Kundin des Clubs entdeckte die verschwundenen Liegen ein Jahr später während ihrer Ferien in Capo Rodoni in Albanien nahe Durrës. Sie erkannte den gut sichtbaren Schriftzug «Onde Chiare» auf den Strandliegen, woraufhin die Betreiber des italienischen Clubs die gestohlene Ware eindeutig identifizieren konnten. Die Eigentümer informierten die Behörden und beauftragten einen in Albanien tätigen Anwalt, um die Rückgabe der Liegen zu erreichen. Trotz dieser Schritte konnten sie das Material bislang nicht zurückholen. (Gelesen im «Messaggero»).

Pilot veräppelt Argentinien-Fans

Auf einem Flug mit zahlreichen Argentinien-Fans, die den Match nicht live verfolgen konnten, erlaubte sich der Pilot einen fiesen Scherz. «Das WM-Finale kann leider nur einer gewinnen, darum wollen wir unseren argentinischen Passagieren unsere Glückwünsche aussprechen», gratulierte er den Fans an Bord, woraufhin diese in Jubel ausbrachen. Nach einiger Zeit klärte er die Menschen auf, dass es ein gemeiner Scherz war und Spanien Weltmeister ist. (Gelesen auf «blue News»)

@emilyma24

Spanischer Pilot nimmt argentinische Fans auseinander und verarscht sie mit der Aussage, dass sie das WM-Finale 2026 gewonnen haben. 😂✈️🇪🇸🇦🇷 #Prank #argentina #Fans #worldcup2026 #FYP

♬ Originalton - Emily🫶🔥🇩🇪

Swiss-Piloten schlagen über die Stränge – suspendiert

Zwei Piloten der Swiss sind nach einem heiteren Abend alkoholisiert zum Dienst erschienen. Eigentlich sollten die beiden Männer an diesem Morgen mit einem Airbus A220 von Genf zu einem europäischen Ziel starten. Crewmitglieder bemerkten aber ihren «deutlich alkoholisierten» Zustand und schlugen intern Alarm. Noch vor Dienstbeginn wurden die beiden Piloten durch Ersatzcrews ersetzt und der Flug konnte planmässig durchgeführt werden. Die Fluggesellschaft suspendierte die beiden Männer mit sofortiger Wirkung. Ob und wann sie je wieder ins Cockpit zurückkehren, ist offen. Der Vorfall ereignete sich im März 2026. (Gelesen beim «Blick»)

(TN)