Trips & Travellers

Eine Maschine von Southwest Airlines musste kurz nach dem Start in Las Vegas umkehren, nachdem ein Bauteil im Cockpit den Kapitän verletzt hatte. Bild: Southwest Airlines

Pilot im Cockpit ausgeknockt – Krokodil am Hotel-Buffet

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Heruntergefallener Bildschirm knockt Kapitän aus

Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat sich kürzlich bei einem Flug von Southwest Airlines ereignet. Kurz nach dem Start in Las Vegas wurde der Kapitän verletzt – ausgerechnet durch ein Bauteil im Cockpit. Während des Startlaufs löste sich ein sogenanntes Head-up-Display und traf den Piloten am Kopf. Der Erste Offizier reagierte umgehend und übernahm die Kontrolle über die Maschine. In rund 2100 Metern Höhe erklärte er einen Notfall und kehrte nach Las Vegas zurück. Nur 17 Minuten nach dem Abflug landete die Maschine wieder sicher. Der Kapitän musste anschliessend medizinisch versorgt und im Rollstuhl aus dem Flugzeug gebracht werden. (Gelesen im «Aerotelegraph»)

Hungriges Krokodil mischt Hotel auf

Gäste eines Luxushotels nahe der Victoria Falls in Simbabwe trauten ihren Augen nicht. Ein rund vier Meter langes Krokodil kroch aus dem Sambesi-Fluss direkt in die A’zambezi River Lodge. Dort sorgte der ungebetene Besucher für Aufregung, als er im Buffet-Restaurant auftauchte. Hotelmitarbeitende hielten die Gäste auf Abstand, während diese das seltene Schauspiel mit ihren Smartphones festhielten. Ranger der Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority rückten umgehend an und sicherten das Tier mit Seilen und Planen. Anschliessend gelang es dem Team, das Krokodil einzufangen, vom Hotelgelände zu entfernen und es sicher im Sambesi-Fluss wieder freizulassen. Verletzte gab es keine. (Gelesen im «Telegraph»)

Irre Nacht-Aktion in Meeres-Vergnügungspark

Vier junge Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren sind nachts in das Marineland auf Mallorca eingedrungen. Ihr Ziel war es, Delfine zu streicheln und Aufnahmen nachzustellen, die ein Bekannter auf Social Media veröffentlicht hatte. Über den Strand gelangten sie gegen ein Uhr morgens in das Delfinarium in Puerto Portals zwischen Palma und Magaluf. Dort warfen sie den Tieren einen Ball zu, damit diese näherkommen. Bevor sie die Delfine berühren konnten, löste jedoch die Alarmanlage aus. Die Männer flüchteten, wurden aber vom Sicherheitsdienst verfolgt und kurz darauf von der Guardia Civil gestoppt. Nun müssen sie sich wegen Hausfriedensbruchs vor Gericht verantworten. (Gelesen in der «Mallorca Zeitung»)

Wütende Passagiere stürmen Rollfeld

Am Flughafen Marseille-Provence kam es zu massiven Verzögerungen an der Grenzkontrolle, wodurch über 80 Passagiere ihren Flug nach Marrakesch nicht rechtzeitig erreichen konnten. Die Stimmung unter den wartenden Reisenden kippte zunehmend, als klar wurde, dass das Boarding bereits im Gange war. Schliesslich eskalierte die Situation: Eine Gruppe von Passagieren verschaffte sich Zugang zum Rollfeld, um den Abflug der Ryanair-Maschine zu verhindern. Videoaufnahmen zeigen, wie die aufgebrachten Reisenden vor dem Flugzeug stehen, das Personal anschreien und versuchen, die Maschine am Start zu hindern. Der Pilot streckte dabei sogar den Kopf aus dem Cockpitfenster, um mit den Passagieren zu sprechen. Trotz der dramatischen Szenen hob der Flug mit mehr als drei Stunden Verspätung ab und liess mehrere Passagiere zurück. Eine Frau wurde später festgenommen, weil sie mutmasslich Sicherheitssysteme manipuliert hatte, um den Zugang zum Rollfeld zu ermöglichen. (Gelesen in der «Daily Mail»)

Hotelgäste müssen auf den Gängen übernachten

Rund 50 Touristinnen und Touristen mussten in einem Hotel im Stadtzentrum von Barcelona auf den Gängen übernachten. Obwohl sie ihre Zimmer über Booking gebucht hatten, waren bei der Ankunft keine Reservierungen im System hinterlegt. Ersatzunterkünfte konnten wegen der hohen Auslastung der Stadt offenbar nicht gefunden werden. Viele Gäste hatten ihren Aufenthalt bereits bezahlt, was den Ärger zusätzlich verstärkte. Auch von Booking fühlten sich die Betroffenen laut im Stich gelassen. Einige vermuten hinter dem Vorfall einen möglichen Betrug, konkrete Belege gibt es dafür jedoch nicht. Aufmerksamkeit erhält der Fall auch, weil Booking kürzlich einen Cyberangriff eingeräumt hatte. Ob ein Zusammenhang besteht, ist bislang unklar. (Gelesen bei «Reise vor 9»)

(RSU)