Tourismuswelt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der TPS Academy diskutieren in Kleingruppen mit Branchenprofis praxisnahe Themen. Bild: TN

TPS Academy: Ein Tag, der die Reisebranche weiterbringt

In Zürich geht die TPS Academy am 18. Juni 2026 in die dritte Runde und bringt erneut Reiseprofis aus der ganzen Schweiz mit führenden Branchenpartnern an einen Tisch. Im Zunfthaus zur Zimmerleuten warten kompakte Trainings, persönlicher Austausch und jede Menge praxisnahes Verkaufswissen.

Am 18. Juni 2026 öffnet die TPS Academy im Zunfthaus zur Zimmerleuten in Zürich zum dritten Mal ihre Türen. Der ganztägige Ausbildungsevent richtet sich an Mitarbeitende aus allen Bereichen der Schweizer Reisebranche, vom Lernenden bis zur erfahrenen Reiseberaterin. Das Ziel: praxisnahes Wissen vermitteln, das direkt im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann.

Die Academy hat sich seit ihrer Premiere vor zwei Jahren als feste Grösse im Ausbildungsangebot der Branche etabliert. «Wir setzen bewusst auf Kontinuität», sagt Thomas Althaus, Geschäftsführer der Travel Professionals Switzerland (TPS). Das Format habe sich bewährt.

Thomas Althaus. Bild: TN

Inhaltlich bringt die TPS auch 2026 wieder Spezialisten und Premiumpartner aus sämtlichen Bereichen der Reiseindustrie zusammen – von Airlines und Kreuzfahrtanbietern bis hin zu klassischen Tour Operators.

Mit dabei sind unter anderem Referenten von Knecht Reisen, Bentour Reisen, Smeraldo Tours, Thurgau Travel, Dertour Suisse, Tourasia und TUI Suisse.

Im Zentrum steht dabei bewusst praxisnahes Produktwissen. Laut Althaus sollen die Anwesenden Inhalte bekommen, die sie direkt am nächsten Tag im Verkauf einsetzen können.

Das Programm ist erneut in die Module A und B gegliedert, zwischen denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei wählen können – je nach Interessensgebiet und persönlichem Fokus.

Kleine Gruppen, grosse Wirkung

Ein Kernstück der TPS Academy bleibt das Rotationsprinzip. Die Referenten präsentieren ihre Themen in kurzen 20-Minuten-Slots vor kleinen Gruppen von sechs bis acht Personen. Gerade diese kompakte Form mache den Unterschied aus, so Althaus.

Die Repräsentanten der Partner kämen dadurch schnell auf den Punkt, gleichzeitig entstünden Gespräche, die in einem grossen Plenum oder Webinar kaum möglich wären. Wer konkrete Fragen habe, bekomme diese direkt vom jeweiligen Spezialisten beantwortet. «Diese Dichte an Information in einem Tag findet man sonst nirgends», sagt der TPS-Geschäftsführer.

Dass heute nahezu alle Informationen digital verfügbar sind, sieht Althaus nicht als Konkurrenz, sondern vielmehr als Argument für persönliche Veranstaltungen. Online sei zwar alles jederzeit abrufbar, jedoch selten exakt auf die Bedürfnisse der Reiseprofis zugeschnitten. Der persönliche Austausch mit den Menschen hinter den Produkten bleibe deshalb zentral.

Entsprechend gross schreibt die TPS auch das Networking. Das Zunfthaus zur Zimmerleuten biete dafür den idealen Rahmen. «Es schafft eine Atmosphäre, in der man schnell ins Gespräch kommt», so Althaus. Nach dem Ausbildungstag folgt zudem die traditionelle Social Night – diesmal inklusive WM-Public-Viewing mit dem Spiel der Schweizer Nati gegen Bosnien-Herzegowina.

Besonders freut sich der TPS-Geschäftsführer jeweils auf den Start in den Tag: «Auf den Moment morgens um 08.15 Uhr, wenn die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kaffee und Gipfeli eintreffen und man die Energie im Raum spürt.» Genau dafür mache man die TPS Academy.

(RSU)