Tourismuswelt

Zuhause ists am schönsten, sagen sich viele Schweizer. (Bild: Sedrun Disentis Tourismus)

Deutschschweizer ziehts im Winter ins Bündnerland, die Romands ins Wallis

Gemäss einer Umfrage verbringen rund 70 Prozent der Schweizer ihre Winterferien „ab und zu“ in der Heimat.

Schweizer lockt vor allem die Bergluft, wenn sie in ihrem Heimatland Ferien machen. Deutschschweizer bevorzugen dabei das Bündnerland und die Romands das Wallis, wie eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich zeigt.

Für die Umfrage wurden insgesamt 1005 in der Schweiz wohnhafte Personen befragt. Sehr erfreulich für die Schweizer Tourismusbranche ist die Tatsache, dass offenbar rund 70 Prozent der Befragten ihre Winterferien „ab und zu“ in der Schweiz verbringen. Bei den Sommerferien sind es sogar 80 Prozent.

Jüngere bevorzugen das Tessin

Für die Winterferien haben die Schweizer drei Favoriten: 23 Prozent verbringen ihre Ferien am liebsten in Graubünden, 19 Prozent im Wallis und 10 Prozent im Kanton Bern. Bei den Sommerferien sind die Favoriten das Tessin (19 Prozent), Graubünden (16 Prozent) und das Wallis (12 Prozent).

Entscheidend für die Wahl des Ferienkantons ist gemäss den Studienleitern die Herkunft sowie das Alter der Feriengäste. So ziehe es die Romands sowohl im Winter als auch im Sommer vor allem ins Wallis. Die Deutschschweizer bevorzugen im Winter hingegen das Bündnerland und im Sommer das Tessin.

Sehr beliebt scheint das Tessin vor allem bei jüngeren Personen zu sein. Diese fahren gemäss der Studie im Gegensatz zu den über 40-jährigen hingegen kaum ins Wallis.

Die Studie steht unter diesem Link zum Download bereit.

(TN)