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Die neuen CT-Scanner am Flughafen Zürich ermöglichen eine dreidimensionale Analyse des Handgepäcks und vereinfachen die Kontrolle von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten. Bild: Flughafen Zürich AG

Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich: Für den Sommer 2026 gibt es Fragezeichen

Der Flughafen Zürich rüstet derzeit seine Sicherheitskontrolle auf. Neue CT-Scanner erlauben vereinfachte Checks von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten. Ob die Reisenden schon in den diesjährigen Sommerferien davon profitieren, steht allerdings nicht zweifelsfrei fest.

Der Flughafen Zürich modernisiert momentan seine Sicherheitskontrollen und setzt dabei auf neue CT-Scanner. Die Geräte ermöglichen eine dreidimensionale Analyse des Handgepäcks und sollen künftig eine vereinfachte Kontrolle von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten erlauben.

Mit der neuen Technologie können Flüssigkeitsbehälter von bis zu zwei Litern überprüft werden. Reisende müssen Flüssigkeiten damit nicht mehr in Behältern von maximal 100 Millilitern transportieren oder in separaten Plastikbeuteln vorweisen. Auch Laptops und andere elektronische Geräte können künftig im Handgepäck verbleiben.

Für die Erneuerung der Sicherheitsinfrastruktur investiert die Flughafen Zürich AG rund 34 Millionen Franken. Die ersten CT-Scanner wurden Ende 2025 in Betrieb genommen. Aktuell sind 20 der insgesamt 26 Kontrolllinien im Sicherheitskontrollgebäude entsprechend ausgerüstet, wie der «Tages-Anzeiger» (Abo) schreibt.

Wann die neuen Regelungen gelten werden, ist allerdings noch offen. Zwar geht der Flughafen weiterhin davon aus, dass die Umrüstung sämtlicher Kontrolllinien bis Sommer 2026 abgeschlossen sein wird. Ein konkretes Datum für die Aufhebung der bisherigen Flüssigkeitsbeschränkungen könne derzeit jedoch noch nicht genannt werden, teilt die Medienstelle mit.

Bis zur vollständigen Umrüstung bleiben die aktuellen Vorschriften bestehen. Reisende haben keinen Anspruch darauf, an einer bereits modernisierten Kontrolllinie abgefertigt zu werden. Für Transferpassagiere wird die bisherige Flüssigkeitsregelung zudem voraussichtlich über das Jahr 2026 hinaus gelten, da die entsprechenden Kontrollbereiche erst später umgerüstet werden.

(TN)