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Ferien bucht man am besten im Reisebüro
Denise WeisflogDas Wetter ist trüb, doch am 3. Oktober beginnen die Herbstferien. Viele Schweizer werden in den Herbstferien noch einmal die Koffer packen. Zuvor sollten sie sich allerdings von Reiseprofis beraten lassen. Ein paar Maus-Klicks, und schon sind die nächsten Strandferien gebucht. Vielleicht lohnt es sich aber, mehr Zeit in die Planung zu stecken und den Gang ins nächste Reisebüro zu machen.
Die Stiftung Warentest hat in diesem Jahr sowohl Reisebüros als auch Onlineportale für Ferienunterkünfte bewertet. Die Tester stellen den klassischen Reisebüros ein sehr positives Zeugnis aus. Sie heben die Beratungskompetenz der Reiseverkäufer hervor und unterstreichen, dass die Preise von klassischen Pauschalreisen sowohl im Reisebüro als auch im Internet gleich sind. Dass der Kunde viel Zeit und Nerven spart, wenn er die Beratungsleistung von ausgebildeten Fachkräften in Anspruch nimmt und dass der unschlagbare Vorteil der Reisebüromitarbeiter die persönliche Beratung ist. Durch sie kommen Buchende zu wichtigen und hilfreichen Zusatzinformationen — beispielsweise zu Einreisebestimmungen oder gesundheitlichen Risiken.
In einem aktuellen Testbericht über Onlineportale zeigt die Verbraucherorganisation dagegen auf, wo für Nutzer Fallen lauern. Wer im Internet nach einem Hotel, Appartement oder Ferienhaus sucht, ist meist auf sich alleine gestellt. So bemängelt Stiftung Warentest die oft fehlende Beratung bei Portalen. Auch sei für Verbraucher oft nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die Trefferliste bei einer Suche auf den jeweiligen Onlineportalen sortiert ist. Und schliesslich wurde kritisiert, dass einige Anbieter die Buchenden dazu drängen, Zusatzleistungen wie Versicherungen abzuschliessen. Wer diesen Fallstricken entfliehen will, lässt sich vor seinen nächsten Ferien also besser im Reisebüro beraten.