Here & There
Die perfekte Rundreise durch den Sunshine State
Larissa EichinTropisches Feeling in Clearwater Beach
Gerade mal 30 Minuten vom Flughafen Tampa laden türkisblaues Wasser, weisser Sand und spektakuläre Sonnenuntergänge zum Entspannen und Relaxen ein – Clearwater Beach, am Golf von Mexiko, mit tropischem Feeling. Nicht ohne Grund wurde der Strand von Clearwater von TripAdvisor 2016 zum schönsten Strand der USA gewählt. Sobald man in den blauen Strandkörben sitzt oder den bekannten Pier 60 entlang schlendert, ist der Alltag vergessen und die Ferien können beginnen.
Wer nach dem Sonnenbaden nach Unterhaltung sucht, wird an der Marina fündig: Auf dem «Sea Screamer» brettert man mit lauter Rockmusik übers Meer und sucht nach Delfinen. Da diese gerne auf den Wellen des Speedbootes surfen, braucht man nie lange zu warten, bis ein Tümmler auftaucht und die Besatzung mit seinen Sprüngen entzückt.
Und weil Sonnen und Bootfahren hungrig macht, folgt hier unser Tipp: Der «Grouper» (Zackenbarsch) ist in der Region Clearwater Beach der Hausfisch. Schmeckt als Ceviche oder auch knusprig frittiert im Sandwich, zum Beispiel bei «Frenchy’s Rockaway Grill».
Informationen zum Aktivitätenprogramm rund um Clearwater Beach: www.visitstpeteclearwater.com
Kunst, Kultur und Craft Beer in St. Pete
Bunt, cool und hip: St. Petersburg – oder «St. Pete», wie die Gemeinde liebevoll genannt wird, punktet mit viel Kunst und Kultur. So ist hier das Salvador-Dalí-Museum beheimatet, mit der einzigen Sammlung des spanischen Künstlers ausserhalb von Europa, sowie das Museum of Fine Arts oder das Florida Holocaust Museum. Wer bei dem schönen Wetter lieber draussen als drinnen Kunst erleben möchte, muss sich unbedingt für eine «Mural Tour» durch die Innenstadt anmelden: Die Häuserfassaden in St. Pete sind mit grossflächiger Strassenkunst bemalt – wie viele «Murals» es sind, weiss niemand so genau.
Da mittlerweile beim alljährlichen Shine-Festival internationale und hiesige Künstler ihre Pinsel und Spraydosen schwingen, gibt es zu jedem Kunstwerk eine ganz eigene Geschichte. Ganz nebenbei landet man auf der Tour auch im Künstlerviertel mit vielen Geschäften, Restaurants, Cafés und Bars.
Schmucke Bierbrauereien, wie zum Beispiel die «Green Bench Brewing Co.» laden mit ihren grossen Gärten und weit geöffneten Panoramafenstern ein, mit einem kühlen «Happy Hermit» oder «Sunshine City» anzustossen.
Informationen zur Mural Tour mit Florida CraftArt.
Action pur: Kayaken, Seilrutschen und Reiten in Kissimmee
Florida bietet noch viel mehr als Entspannung und Kunst. Eine Reise an Floridas Westküste lässt sich bestens mit einem Besuch von Orlando kombinieren. Knapp 90 Minuten dauert die Fahrt in die Unterhaltungsmetropole, die weltbekannte Attraktionen wie das Walt Disney World Resort, die Universal Studios Florida und SeaWorld beheimatet.
Was nur wenige wissen: Fans von Öko-Tourismus Erlebnissen in der Natur lockt in der Nähe von Orlando vor allem der Bezirk rund um Kissimmee. Hier finden alle etwas nach ihrem Geschmack: Im Abenteuerpark auf der Öko-Ranch «Forever Florida», der zugleich ein Naturschutzgebiet ist, können halsbrecherische Seilrutsch-Touren oder gemütliche Ausritte in die Wildnis gebucht werden.
Auf einer Airboat-Tour bei «Wild Florida» kann man auf Alligatoren-Safari gehen – oder im angrenzenden «Gator & Wildlife Park» die Riesenreptilien aus der sicheren Ferne beobachten. Ein Streichelzoo mit Geisslein, Papageien, Affen und Alpakas bietet auch für zarter besaitete Familienmitglieder eine unterhaltsame Alternative.
Eine weitere beliebte Freizeitbeschäftigung in Kissimmee ist Kayaking, denn hier beginnen die bekannten Everglades. Die ganze Region ist voller Flüsse, Sümpfe und Seen, gesäumt von majestätischen, mit spanischem Moos behangenen Zypressen. Im Paddling Center in Shingle Creek, können sogar Vierer-Boote mit Kindersitzen gemietet werden. Neben Kayaken kann man im Naturpark Shingle Creek auch Fischen, Wandern, Mountainbiken und Picknicken.
Informationen zu:
Magisch, magischer, Disney!
Weil man sich in Orlando dem Zauber von Walt Disney nicht entziehen kann, ist ein Besuch einer der sechs Themen- und Wasserparks fast schon Pflichtprogramm. Auf keinen Fall verpassen sollte man den Klassiker von Walt Disney: Magic Kingdom.
Rund um das weltbekannte Aschenputtel-Schloss kann man nach Herzenslust die Achterbahnen testen. Wer ohne kleine Kids unterwegs ist, muss unbedingt ins «Animal Kingdom». Der zweitbekannteste Themenpark von Disney punktet mit einer echten Afrika-Safari und der Erlebniswelt Pandora aus dem Film «Avatar», die vor allem abends zu empfehlen ist, wenn die Sonne untergeht und der biolumineszente Regenwald zum Leben erwacht.
Falls ein Themenpark gar keine Option ist, bietet sich ein Besuch im Städtchen «Celebration» an. Richtig gehört: Celebration. 1994 wurde die kleine Ortschaft von der The Walt Disney Company erbaut, heute leben dort rund 20’000 Menschen. Die Stadt gleicht den Erlebniswelten, die wir auch aus den Themenparks kennen: historische Fassaden, pastellfarbene, streng geregelte Bauten und eine palmengesäumte Hauptstrasse – die zu Weihnachten mit Kunstschnee berieselt wird.
Aber auch schöne Parks und viele kleine Seen gibt es hier zu entdecken. Mit einer Bike Tour – zum Beispiel mit «Celebration Bike Rental» – kann man die Stadt und Umgebung auf eigene Faust entdecken, ausserdem gibt es im Stadtzentrum tolle Restaurants und Cafés. Sehr zu empfehlen ist das «Columbia» mit spanisch-kubanischer Küche. Und zur Belohnung nach dem Strampeln lohnt sich ein Besuch im «Wonderland Cookie Dough Co.» – ein Laden, in dem man rohen Guetzli-Teig im Glacé-Stil naschen kann.
Informationen zum Walt Disney World Resort.