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Das sind die 16 schönsten neuen Hotels der Welt
Von der Wüste Saudi-Arabiens bis an den Chiemsee: Die Jury des renommierten Architektur- und Designpreises Prix Versailles hat ihre Liste der «World’s Most Beautiful Hotels 2026» veröffentlicht.
Ausgezeichnet wurden 16 neu eröffnete oder umfassend renovierte Hotels, die laut Jury durch herausragende Architektur, innovatives Design und eine starke Verbindung zu ihrer Umgebung überzeugen.
The Arcadia Place, Lugu Lake (China)
Das Hotel liegt auf 2690 Metern Höhe am Lugu-See in der chinesischen Provinz Sichuan. Entworfen wurde es von Architekt Lu Yang, dessen organische Architektur an die umliegende Landschaft angepasst ist. Die 57 Zimmer verfügen alle über Terrassen mit Panoramablick auf Wasser und Berge. Besonders eindrücklich ist der Infinity-Pool «Eye of the Sky», von dem aus die Gäste Sterne und Nebelschwaden beobachten können.
Sir Prague, Prag (Tschechien)
Das Sir Prague befindet sich in einem Neo-Renaissance-Gebäude aus dem Jahr 1884. Das Hotel liegt nahe der Moldau, dem Nationaltheater und Frank Gehrys berühmtem «Dancing House». Historische Elemente wie Steinfassaden oder Parkettböden wurden erhalten und mit modernem Interior im Stil des tschechischen Kubismus kombiniert. Inspiriert wurde das Design zudem von der legendären Stadtgründerin Prinzessin Libuše.
Chiemgauhof Lakeside Retreat, Übersee (Deutschland)
Das Luxusresort am Chiemsee bietet einen spektakulären Blick auf die Alpen. Das Designstudio von Matteo Thun liess sich bei der Architektur von traditionellen Scheunen der Region inspirieren. Im Inneren dominieren Naturmaterialien und subtile japanische Einflüsse. Das Hotel setzt bewusst auf zurückhaltenden Luxus und eine enge Verbindung zur Natur.
La Fondation, Paris (Frankreich)
Das neue Fünfsternehotel liegt im kreativen Pariser Quartier Batignolles. Das Projekt kombiniert Hotel, Wellness, Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen unter einem Dach. Begrünte Innenhöfe, Terrassen und hängende Gärten schaffen kleine Oasen mitten in der Stadt. Die Innenarchitektur stammt vom renommierten Studio Roman and Williams.
Naboa, Tulum (Mexiko)
Das Boutique-Hotel liegt mitten im tropischen Grün der Riviera Maya. Die Anlage besteht aus mehreren freistehenden Gebäuden, inspiriert von traditionellen Maya-Siedlungen. Rund 60 Prozent der bestehenden Vegetation wurden bewusst erhalten. Besonders eindrücklich sind die Zimmer im Erdgeschoss, die direkt in die üppige Natur übergehen.
The Telegraph Hotel, Tiflis (Georgien)
Das ehemalige Kommunikationszentrum aus Sowjetzeiten wurde von Neri & Hu in ein Designhotel verwandelt. Das markante Gebäude stammt ursprünglich aus dem Jahr 1964. Im Erdgeschoss entstand ein öffentlich zugänglicher Bereich mit Restaurants, Bibliothek und Club. Besonders auffällig ist der zentrale Innenhof, der an einen urbanen Platz erinnert.
The Oberoi Rajgarh Palace, Khajuraho (Indien)
Der ehemalige Palast nahe des Panna-Nationalparks ist rund 350 Jahre alt. Nach einer aufwendigen Restaurierung beherbergt er heute 65 Zimmer und luxuriöse Villen. Wasserbecken und Kanäle ziehen sich als zentrales Gestaltungselement durch die Anlage. Gäste geniessen einen herrschaftlichen Blick auf Wälder, Hügel und Seen.
Splendido, A Belmond Hotel, Portofino (Italien)
Das ikonische Hotel an der ligurischen Küste befindet sich in einem ehemaligen Benediktinerkloster aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde vom Martin Brudnizki Design Studio umfassend restauriert. Besonders luxuriös präsentiert sich die «Baronessa Suite», die an einen aristokratischen Salon erinnert. Neu zugänglich ist zudem die historische Villa Beatrice mit Blick aufs Meer.
The Silk Lakehouse, Hangzhou (China)
Das Hotel befindet sich direkt am berühmten West Lake in Hangzhou, einem Unesco-Welterbe. Für die Renovation wurden sogar zwei obere Stockwerke entfernt, um die historische Skyline zu schützen. Die Innenräume interpretieren das Haus eines traditionellen Seidenhändlers neu und verbinden asiatische mit europäischen Einflüssen. Das Boutique-Hotel setzt auf eine intime Atmosphäre und klassische asiatische Gastfreundschaft.
Les Roches, Le Lavandou (Frankreich)
Das Hotel an der Côte d’Azur wurde ursprünglich in den 1930er-Jahren erbaut. Die Architektur orientiert sich an den Felsenbuchten der Umgebung und erinnert optisch an ein Schiff auf dem Wasser. Früher logierten hier Stars wie Humphrey Bogart, Lauren Bacall oder Christian Dior. Heute beherbergt das Hotel zudem eine beeindruckende Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke.
Villa Dubrovnik, Dubrovnik (Kroatien)
Die Villa Dubrovnik thront oberhalb der Adriaküste gegenüber der Altstadt von Dubrovnik. Das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem Jahr 1961 und wurde nun umfassend renoviert. Verwendet wurden lokale Materialien wie Kalkstein, Eichenholz und Stuck. Das Interior verbindet schlichte Eleganz mit venezianischen und kroatischen Einflüssen.
Orient Express La Minerva, Rom (Italien)
Das Hotel befindet sich in einem Palazzo aus dem 17. Jahrhundert im Herzen Roms. Früher übernachteten hier Schriftsteller wie Stendhal oder Herman Melville. Das Design verbindet edle Materialien wie Marmor und Holz mit Anspielungen auf legendäre Bahnreisen. Ein Highlight ist die Dachterrasse mit 360-Grad-Blick über Rom und den Petersdom.
Kasbah d’If, Marrakesch (Marokko)
Das Wüstenhotel liegt rund 30 Kilometer ausserhalb von Marrakesch in der Agafay-Wüste. Die Anlage wurde mit traditionellen Lehmbau-Techniken errichtet und erinnert an eine moderne Kasbah. Dicke Erdwände sorgen auf natürliche Weise für Kühlung und ein angenehmes Raumklima. Das Hotel setzt konsequent auf lokale Materialien und nachhaltige Architektur.
Soori Penang, George Town (Malaysia)
Für das Hotel wurden 15 historische Shophouses neben einem chinesischen Tempel restauriert. Die Anlage verbindet Denkmalschutz mit modernem Boutique-Hotel-Design. Materialien wie Kalkputz, Holz, Stein und Bronze schaffen eine ruhige Atmosphäre. Gäste erhalten exklusiven Zugang zum beleuchteten Tempelhof nach den offiziellen Öffnungszeiten.
Desert Rock, Hanak (Saudi-Arabien)
Das spektakuläre Resort wurde direkt in die Felslandschaft der Hijaz-Berge integriert. Die 54 Villen und zehn Suiten verschwinden tagsüber beinahe vollständig in der Wüstenlandschaft. Viele Bereiche befinden sich in Höhlen oder natürlichen Felsspalten, um die Hitze zu reduzieren. Nachts wirkt die Anlage wie eine Ansammlung kleiner Laternen in den Bergen.
Maison Mystique, Khao Yai (Thailand)
Das Hotel wurde als märchenhafte Fantasiewelt konzipiert. Die Anlage erstreckt sich über einen 70’000 Quadratmeter grossen Landschaftspark in den Bergen. Jedes Zimmer besitzt ein eigenes Thema – von botanisch bis himmlisch inspiriert. Bibliothek, Säle und Restaurant erinnern bewusst an die Kulissen eines fantastischen Romans.