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Die «Visitor Levy» in Edinburgh soll jährlich rund 50 Millionen Pfund in die Stadtkasse spülen. Bild: Adobe Stock

Übernachtungen in Edinburgh sind teurer

Investitionen in Wohnraum, Sicherheit und Kulturerbe: Mit einer neuen Tourismusabgabe will Edinburgh die steigenden Kosten des wachsenden Tourismus abfedern. Die schottische Hauptstadt erhebt neu eine Abgabe auf Übernachtungen.

Die schottische Stadt Edinburgh ist ein beliebtes Städtereiseziel, obwohl sie zu den teureren Städten in Grossbritannien und Europa gehört. Nun müssen Reisende, die in Edinburgh übernachten, noch tiefer in die Tasche greifen: Als erste Stadt im Vereinigten Königreich erhebt die Hauptstadt von Schottland eine Tourismusabgabe.

Seit dem 24. Juli 2026 bezahlen Reisende eine Gebühr von 5 Prozent der Übernachtungskosten – auf Hotel-, B&B- und Airbnb-Aufenthalte. Die sogenannte «Visitor Levy» ist auf fünf aufeinanderfolgende Nächte begrenzt.

Die neue Abgabe soll jährlich 50 Millionen Pfund in die Kassen der Stadt spülen. Diese will das Geld unter anderem in neue Wohnungen, die für die öffentliche Sicherheit geschaffene «City Centre Policing Unit» und in öffentliche Räume und Parks in der ganzen Stadt reinvestieren. Weiter sind Projekte zum Schutz des kulturellen Erbes wie die Royal High School und das Leith Theatre geplant.

Durch die immer grösser werdenden Touristenströme werden die öffentlichen Einrichtungen und die Einwohnerinnen und Einwohner zunehmend belastet. Die Kosten für die Instandhaltung der Stadt sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.

(TN)