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Die japanische Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu hat ein starkes Erdbeben erlitten. Bild: Adobe Stock

Starkes Erdbeben im Süden von Japan

In der Region Kumamoto kam es zu einem Erdbeben der Stärke 7,1. Die Regierung warnt vor Tsunami-Wellen. Die Shinkansen-Züge stehen still.

Die Insel Kysushu wurde heute Dienstag (16.27 Uhr, Ortszeit) von einem Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert. Das Bebenzentrum befindet sich in einer Tiefe von zehn Kilometern. Zwei Minuten nach dem Beben gab die Behörde den Tsunami-Warnhinweis aus. Der japanische Fernsehsender NHK berichtete von mindestens 50 Verletzten.

Die höchste Intensität 7 wurde in Uki und Hikawa gemessen. In Minami-ku im Süden der Stadt Kumamoto sowie in Yatsushiro, Uto, Misato und Mashiki erreichte das Beben die Stufe 6+. Auch die übrigen Stadtteile von Kumamoto sowie Yamaga, Kikuchi, Kikuyo, Minamata, Amakusa und Tsunagi meldeten starke Erschütterungen.

In rund 48'000 Haushalten in der schwer betroffenen Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu sei der Strom ausgefallen. Auf Autobahnen in Kyushu – vorwiegend in der Präfektur Kumamoto – seien mehrere Streckenabschnitte gesperrt worden. Der öffentliche Verkehr und die Shinkansen-Züge stehen still.

Die Region Kumamoto war vor zehn Jahren von einem ebenfalls schweren Erdbeben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Dutzende Menschen waren dabei damals ums Leben gekommen.

(TN)