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Feuer-Drama in Andalusien
Ein Waldbrand in der Provinz Almería überschattet die Ferienzeit im Süden Spaniens. Das Feuer brach am Donnerstagabend (9. Juli 2026) in der Gemeinde Los Gallardos aus. Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben. Mehrere Menschen wurden in ihren Fahrzeugen von den Flammen eingeschlossen und konnten sich nicht mehr retten, wie spanische Medien berichten.
Rund 150 Feuerwehrleute sowie mehrere Tanklöschfahrzeuge kämpften die ganze Nacht gegen das Feuer. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Eine Frau mit schweren Verbrennungen und eine weitere Person mit Rauchvergiftung wurden ins Spital gebracht. Weitere Betroffene erlitten leichtere Verletzungen durch Rauch und Hitze.
Als mögliche Brandursache gilt eine beschädigte Stromleitung, die trockenes Buschwerk entzündet haben könnte. Offiziell bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Begünstigt wurde die rasche Ausbreitung durch die anhaltende Hitzewelle. In Teilen Andalusiens galten zuletzt die zweithöchsten Wetterwarnungen.
Spanien leidet seit Jahren unter immer extremeren Sommern. Temperaturen von über 40 Grad und lange Trockenperioden erhöhen das Risiko schwerer Waldbrände. Reisenden wird empfohlen, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und sich vor Ausflügen über die aktuelle Lage zu informieren.