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Überschwemmungen nach schweren Unwettern in Norditalien
Nach mehreren Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen haben heftige Unwetter in Norditalien Überschwemmungen und Murgänge ausgelöst. Besonders in Südtirol standen die Feuerwehren im Dauereinsatz.
Zwischen Meran und Hafling ging eine Mure nieder. Insgesamt mussten 69 Menschen ihre Wohnungen verlassen – 39 in Meran und 30 in Hafling, wie «Südtirol News» schreibt. Sechs Personen wurden leicht verletzt, drei Wohnhäuser sind vorerst unbewohnbar.
Auch im Vinschgau führten starke Regenfälle zu Murenabgängen und Strassensperren. Schlamm und Geröll verschütteten Strassen, Apfelplantagen und Privatgrundstücke. Die Einsatzkräfte räumten die Verkehrswege frei, pumpten überflutete Bereiche aus und sicherten gefährdete Abschnitte.
Unwetter auch in anderen Regionen Norditaliens
Nicht nur Südtirol war betroffen: Heftige Gewitter und Wolkenbrüche trafen am Sonntagabend auch die lombardischen Alpenregionen Veltlin und Valchiavenna sowie weite Teile des Piemonts. Der Bahn- und Strassenverkehr wurde teilweise erheblich beeinträchtigt. In den Dolomiten blockierte zudem ein Felssturz die Regionalstrasse 48 bei Cortina d'Ampezzo.
Während der Norden mit den Folgen der Unwetter kämpft, hält die extreme Hitze den Süden Italiens laut dem Newsportal «Watson» weiter fest im Griff. In Rom und Neapel wurden Temperaturen um 40 Grad gemessen. Auf Sardinien starb ein 75-jähriger Mann nach einem Schwächeanfall am Strand. In Genua wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet, die mit den hohen Temperaturen in Verbindung gebracht werden.