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Mehr Sicherheit an beliebter Promenade an der Adria
Pünktlich zur Hochsaison hat die kroatische Küstenstadt Split ihre bekannte Uferpromenade besser geschützt. An den Zugängen zur Riva wurden neue Sicherheitspoller installiert, die verhindern sollen, dass Autos und andere Fahrzeuge ohne Bewilligung in die Fussgängerzone gelangen.
Die Riva – offiziell «Obala Hrvatskog narodnog preporoda» – zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Stadt. Besonders in den Sommermonaten zieht die Promenade täglich zahlreiche Einheimische und Touristinnen und Touristen an. Konzerte, Sportveranstaltungen und Stadtfeste sorgen zusätzlich für hohe Besucherzahlen.
Nach Angaben der Stadt handelt es sich nicht einfach um eine Absperrung, sondern um ein System mit kontrolliertem Zugang. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste können die Poller jederzeit öffnen und verfügen über entsprechende Mechanismen, um im Notfall rasch auf das Gelände zu gelangen.
Split verweist darauf, dass vergleichbare Schutzmassnahmen in vielen europäischen Städten bereits zum Standard geworden sind – insbesondere an Orten mit grossen Menschenansammlungen. Hintergrund sind Sicherheitsüberlegungen nach Fahrzeugangriffen auf öffentliche Plätze in den vergangenen Jahren.
Für Reisende ändert sich im Alltag wenig: Die Riva bleibt zu Fuss und mit dem Velo frei zugänglich. Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss künftig jedoch auf die vorgesehenen Parkzonen ausweichen. Eine Durchfahrt ohne Bewilligung ist nicht mehr möglich.