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A330 der Swiss in Delhi evakuiert
Wegen eines Problems an einem Triebwerk musste in der Nacht aus Sonntag eine Maschine der Swiss in Delhi evakuiert werden. Sechs Passagiere befanden sich zunächst in medizinischer Kontrolle, wie Swiss mitteilt.
Das Problem sei beim Start um kurz nach 1 Uhr morgens indischer Ortszeit aufgetreten, schrieb die Medienstelle der Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und das Flugzeug vorsorglich evakuiert.
An Bord des Airbus A330 befanden sich laut Swiss 228 Passagiere sowie vier Kleinkinder. Die Crewmitglieder seien wohlauf. Zu den verletzten Personen konnte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zunächst keine weiteren Angaben machen.
Die meisten Passagiere verliessen das Flugzeug über Notrutschen, wie aus dem Communiqué hervorging. Für einzelne Personen, denen dies nicht möglich war, sei eine Treppe organisiert worden.
Untersuchung eingeleitet
Die Swiss schreibt von einer belastenden Situation für alle Beteiligten. Die Reisenden würden betreut. Die Teams vor Ort arbeiten laut der Fluggesellschaft mit Hochdruck daran, Möglichkeiten für Umbuchungen oder nach Hotels zu finden. Die Swiss arbeite zudem eng mit den örtlichen Behörden zusammen.
Eine Taskforce der Fluggesellschaft habe die Arbeit aufgenommen. Technische Spezialistinnen und Spezialisten würden nach Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen. Die Fluggesellschaft wolle im Detail wissen, was zum Vorfall geführt hat.