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Ölrückstände eines gesunkenen Frachters haben mehrere Strände rund um die thailändische Ferieninsel Phuket erreicht. Bild: Unsplash

Ölverschmutzung erreicht beliebte Ferienstrände in Thailand

Nach dem Untergang eines Frachters vor Phuket werden Ölrückstände an beliebten Badebuchten angespült.

Auf der beliebten Ferieninsel Phuket hat eine Ölverschmutzung Besorgnis ausgelöst. Erdöl, das aus einem im Indischen Ozean gesunkenen Frachtschiff ausgetreten ist, wurde an mehrere Strände gespült.

Laut dem lokalen Abgeordneten Chalermpong Saengdee haben Ölrückstände unter anderem den Ya Nui Beach sowie kleinere Inseln in der Provinz Phuket erreicht, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Ebenfalls betroffen ist der bekannte Banana Beach auf der Insel Ko He, der für sein türkisfarbenes Wasser und seine Korallenriffe geschätzt wird. Experten befürchten laut «ORF», dass sich die Verschmutzung weiter ausbreiten könnte.

Der Vorfall sei sehr beunruhigend, da sich die Lage auch zwei Wochen nach dem Unglück nicht verbessert habe und eine Gefahr für Meereslebewesen sowie empfindliche Korallenökosysteme darstelle, sagte Saengdee.

Das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff Sealloyd Arc war am 7. Februar auf dem Weg nach Bangladesch vor Phuket gesunken. Nach Angaben der thailändischen Behörden traten rund 1700 Liter Öl aus. Das Wrack liegt in etwa 60 Metern Tiefe, was die Arbeiten zur Abdichtung des Lecks erheblich erschwert.

(TN)