Destinationen
Mehrere Erdbeben erschüttern Neuseeland
Ein Erdbeben der Stärke 7,8 hat in der Nacht auf Sonntag Neuseeland erschüttert und anschliessend einen Tsunami-Alarm ausgelöst. Wie vor fünf Jahren, als mehrere Beben in der Stadt Christchurch grosse Schäden angerichtet hatten, lag das Epizentrum erneut im Norden der Südinsel. Zu spüren waren die Erschütterungen aber sogar in Auckland, im Norden der Nordinsel.
Gemäss lokalen Medien kamen beim Erdstoss und den zahlreichen Nachbeben mindestens zwei Personen ums Leben. Viele weitere wurden verletzt. Zahlreiche Häuser, aber auch Strassen und Brücken, wurden zudem stark beschädigt.
Für grosse Unruhe sorgte nach dem Beben der neuseeländische Zivilschutz. Dieser liess verlauten, dass ein zerstörerischer Tsunami die Ostküste des Landes erreichen könnte – mit bis zu fünf Meter hohen Wellen. Am Montagmorgen (Ortszeit) wurde die Gefahr zum Glück aber heruntergestuft. Die Rede war nur noch von bis zu einem Meter hohen Wellen an Teilen der Ostküsten.
Erdbeben gehören zum Alltag der Neuseeländer, bis zu 15‘000 Mal pro Jahr soll es zu Erschütterungen kommen. Die Situation ist vor allem auf die Bewegung zweier grosser Erdplatten zurückzuführen. Die Grenze der Australischen und der Pazifischen Platte verläuft quer durch die Südinsel und weiter nordöstlich der Nordinsel entlang.