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Für Reiseplanungen respektive Änderungen von bestehenden Buchungen in den nächsten Wochen Richtung Südliches Afrika empfiehlt der Bund, die Erkenntnisse der kommenden Tage abzuwarten. Bild: Flughafen Zürich AG

Verschärfte Einreiseregeln wegen Omikron

Die neue, besorgniserregende Corona-Variante Omikron führt zu einem Flugverbot aus dem Südlichen Afrika. Swiss und Edelweiss fliegen für Schweizer Fluggäste aber vorerst weiter. Die BAG-Risikoländerliste wurde auf 19 Staaten ausgeweitet.

Wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron (B 1.1.529) werden alle Direktflüge aus der Region des südlichen Afrikas in die Schweiz verboten. Seit Freitagabend, 20 Uhr gelten verschärfte Einreiseregeln. Mittlerweile hat das Bundesamt für Gesundheit die Risikoländerliste aktualisiert. Bereits 19 Staaten sind darauf zu finden. Auch die Überseegebiete sind jeweils miteingeschlossen. Es gilt ein Einreisestopp für diese Staaten. In diesen Ländern ist die neue Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden, die von der WHO inzwischen als besorgniserregend bezeichnet wird.

Folgende Länder sind auf der BAG-Risikoländerliste (Stand Montag, 29. November 2021, 9 Uhr):

  • Belgien
  • Botsuana
  • Eswatini
  • Hongkong
  • Israel
  • Lesotho
  • Mosambik
  • Namibia
  • Simbabwe
  • Südafrika
  • Ägypten
  • Malawi
  • Niederlande
  • Tschechien
  • Vereinigtes Königreich
  • Angola
  • Australien
  • Dänemark
  • Sambia

Ausgenommen vom Einreisestopp sind Schweizer Bürgerinnen oder Bürger sowie Personen, die über eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz verfügen. Sie müssen einen negativen Covid-19-Test vorlegen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben – auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Dasselbe gilt für alle Reisenden aus Belgien. Umgekehrt empfiehlt der Bundesrat, auf Reisen in alle oben genannten Länder zu verzichten.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt dazu: Die Fluggesellschaften – und nicht die Flugpassagiere – sind verpflichtet, beim Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Bewilligung für den Einflug in den Schweizer Luftraum einzuholen. Es wird keine durch die Eidgenossenschaft organisierten Rückführungsflüge geben. Ratsuchende Flugpassagiere sollen sich an die entsprechende Fluggesellschaft wenden.

Swiss (tägliche Flüge nach Johannesburg) und Edelweiss (Kapstadt-Flüge jeweils am Montag und Mittwoch) vermeldeten am Freitagabend (26. November), dass sie bis auf weiteres von Südafrika in die Schweiz lediglich Fluggäste mit Schweizer Staatsbürgerschaft oder entsprechender Schweizer Aufenthaltsbewilligung transportieren. Diese müssen bei der Einreise ausserdem ein negatives Covid-Testresultat vorweisen können. Voraussetzung sei die behördliche Genehmigung der Rückflüge.

Flug LX284 nach Johannesburg hob am Freitag um 22.40 Uhr wie geplant ab. Auch die Flüge nach Johannesburg der kommenden Tage werden bis auf weiteres wie geplant durchgeführt. Die Edelweiss-Flüge von Zürich nach Kapstadt werden bis auf weiteres ohne Restriktionen des Bundes nach publiziertem Flugplan durchgeführt.

Die Omikron-Variante B.1.1.529 wurde gemäss dem BAG in der Schweiz mit dem Gensequenzierungs-Überwachungsprogramm bis jetzt nicht nachgewiesen. Der Bund weist die Kantone und Fluggesellschaften an, sämtliche Personen, die in den letzten zwei Wochen aus dem südlichen Afrika in die Schweiz eingereist sind, persönlich zu kontaktieren. Diesen Personen wird die Durchführung eines PCR-Tests dringlich empfohlen. Positive Resultate werden sequenziert.

Für Reiseplanungen respektive Änderungen von bestehenden Buchungen in den nächsten Wochen Richtung Südliches Afrika empfiehlt der Bund, die Erkenntnisse der kommenden Tage abzuwarten.

(TN)