Trips & Travellers

Der Globetrotter-Filialleiter René Zimmerli ist in den letzten 30 Jahren viel herumgekommen. Bild: TN

René Zimmerli: «Die Reise nach Papua-Neuguinea war ursprünglich und wild»

Im «Travel News Talk» spricht René Zimmerli, Leiter der Globetrotter-Filiale Zürich-Rennweg, über seine jüngste Weltreise mit der Familie, seine abenteuerlichsten Trips in früheren Jahren und wie sich der Reiseverkauf bei Globetrotter verändert hat. 

Sie gehören zu den meistgereisten Schweizer Reiseprofis, die Mitarbeitenden vom Globetrotter Travel Service. Schon sehr viel herumgekommen, in über 100 Länder, ist der Leiter der Globetrotter-Filiale Zürich-Rennweg, René Zimmerli. Er ist diese Woche Gast im «Travel News Talk».

Zimmerli spricht über seine Trips und Abenteuer; wie auch über seine jüngste, mehrmonatige Reise: Die erfolgte mit seiner Frau und den beiden noch kleinen Töchtern. Die Zimmerlis umrundeten die Erde, stoppten in Costa Rica, Hawaii, Australien, Thailand und Laos. Und er kommt dabei ins Schwärmen über die gemeinsam erlebten Wochen wie auch über Begegnungen vor Ort.

Nicht eine «naive», aber «sehr individuelle» Reiseart

Er sei schon nach seiner Reisebüro-Lehre losgezogen und das Reisen habe ihn bis heute nicht mehr losgelassen. Auf die ausgefallensten Reisen angesprochen, nennt René Zimmerli einen Trip nach Papua-Neuguinea, er spricht von einer extremen Reise, die ihn zwischendurch auch mal an seine Grenzen gebracht habe. «Ich hatte nur einen Flug und kaum Infos vom Land. Ich wusste bloss, dass es weit flussaufwärts einen guten Guide namens Matthew geben soll, der auch Zimmer vermietet. Und irgendwie habe ich es bis dorthin geschafft.»

Seine Reiseart will er nicht als «naiv» beschreiben, aber zumindest als «sehr individuell», er habe sich einfach treiben lassen. So bereiste er Tadschikistan mit einer 1:500'000er-Karte und entschied sich, auf dem Pamir-Highway auszusteigen, um mal einer Flussbiegung drei Tage zu Fuss zu folgen bis wieder zurück an den Highway – wo er dann aber einen ganzen Tag auf ein erstes Fahrzeug warten musste.

Im Gespräch blickt er auf die 1990er-Jahre zurück und darauf, wie das Reisen damals war. Aber auch der Reisebüro-Job hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Früher seien sie bei einem 10'000-Franken-Dossier durch die Filiale getanzt, solche Beträge seien heute normal. Auch bei Globetrotter zeichnet sich ein eher schwierigeres Jahr ab, wie überall, «es dürften einige Buchungen mehr sein». Aber René Zimmerli nimmt's gelassen, im Wissen, dass es schon gut kommt. Eine Devise, die er auf seinen Reisen gelernt hat.

(GWA)