Trips & Travellers

Der Flughafen Seoul-Incheon reagiert auf die zunehmende Nutzung von Mutter-Kind-Räumen durch Reisende ohne Kinder und erinnert an die vorgesehene Nutzung der Bereiche. Bild: Incheon International Airport

Passagiere kapern Stillräume am FlughafenZoll staunt über Koffer-Berg

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Mit 55 Koffern über die Grenze

Eine Reisende sorgte am Grenzübergang Thayngen SH für einen ungewöhnlichen Einsatz beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG): Die Frau kehrte mit insgesamt 55 Gepäckstücken alleine aus den Ferien zurück. Wie das BAZG auf Social Media mitteilt, kontrollierten Mitarbeitende sämtliche Koffer innerhalb von 20 Minuten. Alle Gepäckstücke wurden gescannt, Beanstandungen gab es keine. Die Frau durfte ihre Heimreise fortsetzen. Das BAZG weist darauf hin, dass persönliche Gebrauchsgegenstände wie Kleidung, Toilettenartikel, Sportgeräte oder elektronische Geräte bei der Wiedereinreise in die Schweiz grundsätzlich abgabenfrei eingeführt werden dürfen. Für andere Waren gelten jedoch je nach Art, Menge und Warenwert unterschiedliche Vorschriften. Ab einem Gesamtwert von mehr als 150 Franken kann etwa Mehrwertsteuer anfallen. Bestimmte Produkte wie Waffen, Feuerwerk, Medikamente, Fälschungen oder geschützte Tier- und Pflanzenarten dürfen zudem nur eingeschränkt oder gar nicht eingeführt werden. (Gelesen bei «Watson»)

Ärger wegen Nudel-Trick

Am Flughafen Seoul-Incheon haben sich Mutter-Kind-Räume zu einem Treffpunkt für hungrige Passagiere entwickelt. Der Grund: kostenlose Heisswasserspender. Wie mehrere Medien berichten, verbreitete sich der Tipp zunächst über chinesische soziale Netzwerke. Reisende zeigten dort, wie sich die Familienräume nutzen lassen, um Instantnudeln mit heissem Wasser aufzugiessen. Zwar verkaufen verschiedene Läden am Flughafen die beliebten Ramyeon-Becher. Kostenloses heisses Wasser gibt es aber nicht überall. Seit den Hinweisen auf Social Media nutzen vermehrt auch Reisende ohne Kinder die Räume – teilweise nicht nur zum Auffüllen der Nudelbecher, sondern gleich zum Essen vor Ort. Der Flughafen reagierte. An den Eingängen wird darauf hingewiesen, dass die Räume ausschliesslich für Schwangere sowie Eltern mit Babys und Kleinkindern gedacht sind. Inzwischen weisen Mitarbeitende Personen ohne Kinder weg. (Gelesen im «Aerotelegraph»)

Urnen-Aktion sorgt für Empörung

Die Asche eines verstorbenen Menschen zu verstreuen – für viele ist das ein intimer, stiller Moment des Abschieds. Doch nicht alle wählen diesen Weg der Zurückgezogenheit. Auf der griechischen Insel Santorini hat sich eine britische Reisegruppe für eine deutlich unkonventionellere Form der letzten Verabschiedung entschieden. Ein Tiktok-Video zeigt die Gruppe, die scheinbar völlig unbeeindruckt über eine der stark frequentierten Treppen der Insel spaziert und dabei seelenruhig Asche aus einer Urne entlang der Mauern verstreut. Dazu singt die Gruppe das Lied «Three Little Birds» von Bob Marley. Als die Urne schliesslich leer ist, beklatschen die Touristen das Spektakel. Warum die Gruppe diese Form des Abschieds gewählt hat, ist unklar. Ob es sich um einen bewusst inszenierten «letzten Wunsch» der verstorbenen Person handelte oder um eine spontane Entscheidung, bleibt offen. Auch rechtlich ist der Vorfall heikel. In Griechenland ist das Verstreuen von Asche im öffentlichen Raum grundsätzlich nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen möglich. (Gelesen bei «Nau.ch»)

@npress.gr

Σκόρπισε τις στάχτες του νεκρού της, στα σκαλιά στην Σαντορίνη

♬ πρωτότυπος ήχος - Npress Media

Faustkampf auf Kunstwerk

Eigentlich sollte Kunst das Image aufpolieren. Stattdessen sorgte eine blutige Schlägerei erneut für Negativschlagzeilen aus Ibizas Partyhochburg San Antonio. Im berüchtigten Ausgehviertel West End lieferten sich mehrere Männer mitten auf der Strasse eine heftige Prügelei. Videos zeigen, wie die Beteiligten Absperrungen ignorieren, zu Boden gehen und aufeinander einschlagen. Am Ende waren mehrere Personen blutverschmiert. Besonders unerquicklich: Der Vorfall ereignete sich ausgerechnet in einem Bereich, der kürzlich mit Kunstinstallationen des spanischen Street-Art-Künstlers Okuda aufgewertet worden war. Ziel war es, das Viertel breiter aufzustellen und weniger stark als reine Partymeile wahrgenommen zu werden. Zeitgleich kündigten die Behörden eine deutliche Verschärfung der Sicherheitsmassnahmen an. Für die Sommersaison werden zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt. In San Antonio sollen zudem mehr Drohnen und ein massiv ausgebautes Netz an Überwachungskameras zum Einsatz kommen. (Gelesen in «The Sun»)

Taucher erlebt Wal-Schock

Ein Tauchgang vor der Küste Südafrikas hätte beinahe ein spektakuläres Ende genommen. Zwei Taucher filmten einen Sardinenschwarm im Meer, als plötzlich ein Brydewal direkt neben ihnen auftauchte – mit weit geöffnetem Maul. Videoaufnahmen zeigen den dramatischen Moment: Einer der Taucher schwimmt ahnungslos durch das Wasser, während der mehrere Tonnen schwere Wal im Jagdmodus aus der Tiefe nach oben schiesst. Der riesige Kopf des Tieres erscheint nur wenige Zentimeter neben dem Mann. Der Taucher bleibt unverletzt und schwimmt ruhig weiter. Offenbar erkannte der Wal rechtzeitig, dass sich kein Fischschwarm vor ihm befand. Brydewale können bis zu 14 Meter lang und rund 50 Tonnen schwer werden. Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen, die sie mit geöffnetem Maul aufnehmen. Menschen stehen nicht auf ihrem Speiseplan. (Gelesen in der «Daily Mail»)

(RSU)