Trips & Travellers
Airline-Crew erleidet Stromschläge – Flughafen wegen Rasierapparat geräumt
Stromschläge im Crew-Hotel
Mehrere Besatzungsmitglieder von Virgin Australia haben während eines Zwischenstopps auf Bali Stromschläge erlitten. Die Vorfälle ereigneten sich in einem Crew-Hotel, als Mitarbeitende unter anderem ein Bügeleisen und einen Wasserkocher benutzten. Laut Airline handelte es sich um leichte Verletzungen, die medizinisch behandelt wurden. Anhaltende gesundheitliche Probleme wurden nicht gemeldet. Virgin Australia reagierte umgehend und beauftragte einen unabhängigen Elektriker mit der Überprüfung der betroffenen Zimmer. Zudem wurden die entsprechenden Geräte vorsorglich ausgetauscht. Die Fluggesellschaft betonte, die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden hätten höchste Priorität. Man arbeite eng mit dem Hotel zusammen, um mögliche Risiken zu beseitigen. (Gelesen in der «Daily Mail»)
Ohrfeige im Landeanflug
Auf einem Flug nach Taiwan ist es kurz vor der Landung zu einem handgreiflichen Zwischenfall gekommen. Eine 71-jährige Passagierin schlug einer Flugbegleiterin ins Gesicht, nachdem es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen war. Auslöser war laut Augenzeugen eine Kollision im Gang, als die Crew ihre letzten Sicherheitskontrollen durchführte. Obwohl sich die Flugbegleiterin umgehend entschuldigte, eskalierte die Situation, nachdem die Passagierin zuvor Anweisungen der Crew missachtet hatte. Die Mitarbeiterin blieb trotz des Angriffs professionell, während die Passagierin nach der Landung von den Behörden festgenommen wurde. Die Airline reagierte mit einem Flugverbot für die Frau. Zudem hat die betroffene Flugbegleiterin Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. (Gelesen bei «Taiwan News»)
Isländischer Pilot fliegt Boeing im Tiefflug über Heimatort
Diese kuriose Abschiedsaktion ging gehörig nach hinten los: Ein Pilot der isländischen Fluggesellschaft Icelandair soll unangekündigt einen kurzen Umweg genommen haben und dabei seinen Heimatort auf den Westmännerinseln im Tiefflug überflogen haben. Die Boeing 757 soll in nur rund 100 Metern Höhe über die Dächer der Siedlung gedonnert sein. Die Airline zeigt sich schockiert und hat eine Untersuchung eingeleitet. Gemäss isländischen Medien handelte es sich um einen Flug von Frankfurt nach Reykjavik. In einem Interview erklärte der Kommunikationsleiter bei Icelandair, dass der Flug von einem Piloten aus der Ortschaft Vestmannaeyjar kommandiert wurde, der seinen letzten Flug absolvierte. Es wird vermutet, dass der Pilot den Tiefflug als Hommage an seine Wurzeln durchgeführt hat. Die Nachricht vom Vorfall verbreitete sich, nachdem Bewohner der Westmännerinseln berichtet hatten, ihre Häuser hätten gewackelt, weil ein Flugzeug so tief über die Insel geflogen sei. (Gelesen im «Tages-Anzeiger»)
Rasierapparat löst Evakuierung von Flughafen aus
Der Spuk war nach etwas mehr als einer Stunde vorbei. Die Fluggäste, die zunächst auf dem Parkplatz am Flughafen Lübeck-Blankensee ausharren mussten, strömten gegen 9 Uhr wieder ins Gebäude. Zuvor hatte das Terminal evakuiert werden müssen. Die Polizei war gegen 7.45 Uhr über ein «auffälliges Gepäckstück» im Abfertigungsbereich des Flughafens informiert worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Koffer sei eingehend untersucht und anschliessend geöffnet worden. Als Auslöser für die Auffälligkeiten konnte unter anderem ein im Gepäck befindlicher Rasierapparat identifiziert werden. Der Rasierer war mit einem Kabel umwickelt, direkt daneben befand sich ein Fläschchen mit Flüssigkeit. Im Reisegepäck vollkommen legitim – jedoch im Scanner ein auffälliges Objekt, das eine mögliche Bombe hätte sein können. (Gelesen bei «Reise vor 9»)
Pickup landet am Strand
Ein 83-jähriger Tourist hat in Thailand mit seinem Pickup mehrere Fahrzeuge gerammt und ist anschliessend auf einen Strand gestürzt. Der Mann verlor bei einem beliebten Aussichtspunkt in Pattaya die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei wurden mehrere abgestellte Motorräder beschädigt und ein Tourist durch umherfliegende Trümmerteile verletzt. Der Pickup durchbrach ein Geländer und stürzte rund drei Meter tief auf den darunterliegenden Strand, wo sich zahlreiche Badegäste aufhielten. Augenzeugen schilderten, dass der Fahrer nach dem Unfall benommen wirkte und aus dem Fahrzeug stieg. Rettungskräfte versorgten den verletzten Touristen sowie den Fahrer, der über Brustschmerzen klagte. Die Polizei untersucht derzeit die Unfallursache und prüft, ob ein medizinischer Vorfall oder Bewusstlosigkeit zum Kontrollverlust geführt haben könnte. (Gelesen in «The Sun»)