Trips & Travellers
Shots gegen Flughafen-Frust – Lohn-Diät für beleibte Flight Attendants
Halbnackter Rambazamba im Disney-Hotel
Im Disney’s Art of Animation Resort im US-Bundesstaat Florida sorgte ein offenbar stark alkoholisierter Mann für eine nächtliche Eskalation – festgehalten in mehreren Videos, die sich rasant im Netz verbreiteten. Ausgerechnet im «Arielle»-Themenbereich, wo sonst Unterwasser-Idylle herrscht, spielte sich das ungewöhnliche Spektakel ab. In den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann, lediglich in türkisfarbenen Badehosen gekleidet, immer wieder versucht, eine Hotelzimmertür aufzubrechen. Er wirft sich mit voller Wucht dagegen, tritt und hämmert. Zwischendurch plaudert er seelenruhig mit vorbeigehenden Gästen. Der Grund für die bizarre Aktion ist ebenso simpel wie absurd: Der Mann stand vor der falschen Tür. Trotz mehrerer Anläufe blieb die Tür unbeeindruckt. Als seine Versuche scheiterten, verlagerte er seine Energie kurzerhand auf das Fenster. Erst das Eingreifen der Polizei setzte dem Treiben ein Ende: Zwei Beamte nahmen den Mann in Gewahrsam und führten ihn ab. (Gelesen bei «Hotel vor 9»)
Paar verliert nach 46 Jahren Platz am Meer
Nach fast einem halben Jahrhundert in immer demselben Strandbad hat ein älteres italienisches Ehepaar seinen Stammplatz am Meer verloren. Das Rentnerpaar Rosaria und Luigi Gabriele (82 und 86 Jahre alt) aus Pescara an der Adria bekam vom Strandbad «Croce del Sud» die Kündigung geschickt – offensichtlich, weil die beiden nicht mehr genug Geld ausgaben. Zuletzt hatten sie für ihren Vorzugsplatz in der ersten Reihe pro Saison 4000 Euro (knapp 3700 Franken) bezahlt. Das Strandbad mit jahrzehntelanger Tradition hatte vor zwei Jahren den Besitzer gewechselt. Der neue Betreiber Giampiero Galletta sagte gegenüber einer Lokalzeitung: «Wir richten die Anlage auf eine dynamischere Kundschaft aus, die das Strandbad in vollen Zügen geniesst und andere Nutzungsmuster verfolgt.» Dies sei weniger eine Frage des Alters als der Einstellung. Nach der ersten Aufregung bekam das Paar einen neuen Platz in der vierten Reihe angeboten, allerdings auch das nur unter Vorbehalt. Die Gabrieles lehnten nach einiger Bedenkzeit ab. (Gelesen bei «Watson»)
Wodka gegen Warteschmerz
Was tun, wenn man stundenlang in der Sicherheitskontrolle feststeckt? Ein Reisender in Houston hatte darauf eine eher unkonventionelle Antwort: Er verteilte kurzerhand Wodka-Shots an seine Mitwartenden. Am George Bush Intercontinental Airport zog sich die Schlange zeitweise weit aus dem Terminal hinaus – Wartezeit: bis zu vier Stunden. Statt seine Flasche wegen der strengen Flüssigkeitsregeln wegzuwerfen, machte der Mann aus der Not eine Tugend und schenkte den genervten Passagieren grosszügig ein. Plastikbecher inklusive. Die Aktion kam an: Auf Social Media wird der Unbekannte als Held gefeiert. Viele Reisende hätten nach Wochen voller Chaos und Verspätungen genau das gebraucht, heisst es in den Kommentaren. (Gelesen in der «New York Post»)
Ferienhungrige Eltern lassen Kinder allein zurück
Ein Elternpaar aus der italienischen Stadt Triest reiste in den ägyptischen Ferienort Sharm el-Sheikh – und liess seine fünf minderjährigen Kinder alleine zu Hause zurück. Aufgeflogen ist der Fall durch eine Lehrerin, die die Behörden alarmierte. Nach einem Einsatz der lokalen Polizei und der Sozialdienste wurden die Kinder umgehend in Sicherheit gebracht. Zunächst kamen sie zur medizinischen Abklärung ins Spital, bevor sie gemeinsam in einer geeigneten Einrichtung untergebracht wurden. Die Behörden informierten auch die Jugendstaatsanwaltschaft. Besonders brisant: Während ihrer Abwesenheit sollen die Eltern Fotos aus den Ferien in sozialen Netzwerken veröffentlicht haben. Für die Kinder – vom Primarschulalter bis zur Oberstufe – steht nun ihre Betreuung im Vordergrund. Gleichzeitig wurde ein sogenannter Elternprozess eingeleitet, mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine mögliche Wiedervereinigung der Familie zu schaffen. (Gelesen im «Corriere della Sera»)
Airline verschärft Körperregeln für das Personal
Die Fluggesellschaft Air India zieht die Zügel beim Kabinenpersonal an. Ab dem 1. Mai 2026 müssen Flight Attendants einen «wünschenswerten» Body-Mass-Index (BMI) zwischen 18,5 und 24,9 einhalten. Andernfalls drohen Konsequenzen bis hin zu Lohnkürzungen oder Kündigung. Gemäss den neuen Richtlinien gelten Mitarbeitende mit einem BMI über 30 als nicht einsatzfähig und werden umgehend aus dem Dienstplan genommen – inklusive Lohnausfall. Die Airline begründet die Massnahme mit der Förderung eines gesunden Lebensstils. Die neuen Regeln betreffen sowohl aktives Kabinenpersonal als auch Personen in Ausbildung. Kritik an strengen Körpervorgaben ist in der Branche nicht neu. Bereits in der Vergangenheit standen Airlines wie Emirates in der Kritik, weil Mitarbeitende bei Gewichtszunahme unter Druck geraten sein sollen. (Gelesen in der «Daily Mail»)