Travel Tech

Multichannel und Sharing Industry zum Frühstück

Gregor Waser

Beim 2. Amadeus Travel Gipfel gewährten Cornel Küng, Pierre-Alain Regali und Viktor Skalski spannende Einblicke in die Planungs- und Buchungsprozesse von morgen.

Cornel Küng, Pierre-Alain Regali und Viktor Skalski am 2. Amadeus Travel Gipfel.

Im Vorfeld des Swiss Travel Day im Zürcher Kongresshaus fand im Café Bovelli an der Sihlstrasse der 2. Amadeus Travel Gipfel statt. Gleich 70 Personen horchten der Begrüssung von Amadeus Schweiz-Chef Cornel Küng und den beiden Referenten Pierre-Alain Regali, VP Commercial Officer von ebookers, und Viktor Skalski, Account Manager der Amadeus Leisure Group TravelTainment.

Regali, der vor gut 20 Jahren einmal beim Kuoni Ticket Shop engagiert war, sieht man in der Reisebranche selten. Dabei geht vergessen: Kein anderer Anbieter erzielt im Fluggeschäft ab der Schweiz solche Umsätze. Er umriss in seinem Vortrag die Multichannel- und Omnichannel-Strategie von ebookers und verdeutlichte dabei, wie, wo und wann ein Online Travel Agent heute präsent sein muss, um den Kunden, der auf verschiedenen Devices aktiv ist, abzuholen.

Mobile nimmt bei ebookers eine immer bedeutendere Stellung ein, ob bei der Inspiration, Planung oder Buchung. Bereits 500'000 Downloads verzeichnet die ebookers-App in der Schweiz. Ebenso gewährte Regali Einblicke in die zunehmende Bedeutung von Big Data, insbesondere wenn es um die Customer Loyalty geht.

Den Fokus auf die Bereiche Sharing-Economy, das Internet der Dinge und die Personalisierung legte Vikor Skalski. Traveltainment verfolg derzeit genau, was bei Anbieter wie Airbnb, Uber oder Getyourguide geht und zieht dabei in Erwägung, die Sharing-Welt in den Buchungsprozess einzubeziehen.

Beim Vergleich mit forgeschrittenen Anbietern wie Netflix und Amazon und der Travel Industry, hielt Skalski fest, dass die Reisebranche noch nicht so weit ist. Bei den Bereichen "Content haben", "Content personalisieren" und "Content kreieren" habe die Branche erst die zweite Stufe erreicht, könne nun aber auch von den Vorreitern wie Amazon profitieren.