Tourismuswelt

Beim Haie füttern ins Meer gerissen – auf Luftmatratze eingeschlafen und abgetrieben

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Hai reisst Touristin beinahe aus dem Boot

Während einem Bootsausflug vor der Westküste Australiens kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall: Als die 34-jährige Australierin Melissa Brunning während des Bootstrips einen rund zwei Meter langen Hai mit der Hand füttern wollte, schnappte der Raubfisch plötzlich zu und verbiss sich in die Finger der Frau. Dabei verlor die Australierin das Gleichgewicht und wurde vom Raubfisch beinahe ins Wasser gezogen. Glücklicherweise konnte sie ihr Freund gerade noch festhalten und wieder zurück an Bord ziehen. Ihre Finger waren verletzt, aber nicht verloren. Dem Hai wollte die 34-Jährige keine Vorwürfe machen: «Der Hai war genauso erschrocken wie ich», «es war nicht die Schuld des Hais», «was ich gemacht habe war dumm», sagte Brunning. (Gelesen bei Perth Now)    

Häschen sorgt für Bombenalarm am Adelaide Airport

Am Adelaide Airport, im Süden Australiens, fanden Fluggäste am Donnerstag eine rosafarbige, alleinstehende Sporttasche auf der Damentoilette, die anscheinend niemanden gehörte. Umgehend wurde die Austalian Federal Police verständigt, diese wiederum alarmierten ein Bombenentschärfungsteam. Als die Experten der Spezialeinheit den Inhalt der Tasche überprüften, trauten sie ihren Augen nicht. Statt des vermuteten Sprengkörpers entdeckten sie ein junges Kaninchen. Die Dachorganisation des australischen Tierschutzvereins nahm das Häschen mittlerweile unter die Fittiche und versorgt es mit dem Nötigsten. Gleichzeitig wird nach Informationen zu jener Person gesucht, die das knuddelige Tierchen loswerden wollte. (Gelesen bei Western Journal)   

Problemflughafen BER gibt es jetzt auch als Kartenspiel

Seit mehreren Jahren wartet Berlin und mittlerweile auch die ganze Welt auf die Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER). Doch musste der Eröffnungstermin, welcher eigentlich mal auf den 30. Oktober 2011 angesetzt war, aufgrund von unzähligen Pannen immer wieder verschoben werden. Hier eine kleine Auswahl: Zu kurze Rolltreppen, fehlende Stromversorgung, zu wenig Platz für die Videoüberwachung, zu dünne Wasserleitungen, Steuerungsproblem der 1200 Türen und mangelhafter Brandschutz. Quartett.net hat diese Ansammlung von Pannen am Berliner-Problemflughafen zum Anlass genommen, ein Kartenspiel daraus zu erstellen –das «BER-Pannen-Quartett». 40 Spielkarten mit bisher unveröffentlichten Bildern und Pannen aus dem Inneren der Riesenbaustelle des Flughafens Berlin-Schönefeld warten auf Sie. Wir wünschen viel Spass beim Spielen. (Gelesen bei Amazon) 

Schweizer chartern Kleinboot – kurze Zeit später steht es in Flammen

Es sollte ein entspannter Trip vor Mallorcas Südküste werden: Anlässlich eines 30. Geburtstags haben vier Schweizer am Samstagmorgen bei einem lokalen Bootsverleih in Calvià ein kleines Motorboot gechartert und machten sich auf ins offene Meer. Bereits nach kurzer Zeit tauchten jedoch die ersten Probleme auf – der Motor stellte ab und ein Geruch nach Verbranntem wurde freigesetzt. Aus dem seltsamen Geruch wurde binnen kürzester Zeit dichter Rauch. Die Gruppe aus der Schweiz schaffte es gerade noch, einen Notruf beim Bootsverleih abzusetzen. Dank der prompten Reaktion der Charterfirma geht die Sache nochmals glimpflich aus: Die Helfer sind schnell vor Ort, retten die Gruppe ins Beiboot und fahren zurück an Land. Eine Viertelstunde später rückten Schiffe der Seerettung aus um das mittlerweile lodernde Feuer zu löschen. (Gelesen bei Diaro de Mallorca)

Auf Luftmatratze eingeschlafen – 21 Stunden Horror auf offenem Meer

Die 55-jährige Russin Olga Kudlo machte zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter Ferien auf der griechischen Insel Kreta. Beim Baden an der Küste von Rethymo, im Norden der Insel, nahm das Unheil seinen Lauf: Am Nachmittag ging Kudlo mit ihrer Luftmatratze allein ins Wasser und schlief ein. Die starke Strömung hat sie dann aufs offene Meer hinausgetrieben. Die Angehörigen alarmierten die Rettungskräfte, nachdem die Mutter nicht ins Hotel zurückgekehrt war. Doch die umgehend eingeleitete Suchaktion mit Boot und Jet-Ski blieb bis zum Einbruch der Nacht erfolglos. Erst am nächsten Vormittag, ungefähr 21 Stunden nachdem Kudlo ins Wasser gegangen war, entdeckte ein Flugzeug die im offenen Meer treibende Touristin. Danach wurde sie von einem Schiff der Grenzwache gerettet. Die Russin wurde später mit starkem Sonnenbrand, Herzproblemen und lebensgefährlicher Unterkühlung ins Spital gebracht. (Gelesen bei Greek Reporter)

(YEB)