Tourismuswelt

Der 36-jährige Hassan Al Kontar kann Malaysia aufgrund eines fehlenden Passes und eines fehlenden Visums nicht verlassen. Bild: Twitter

Problem-Tourist torkelt aus Flugzeug – Syrer hängt zwei Monate am Airport fest

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Betrunkener Passagier torkelt aus dem Flieger

Dass feierwütige Party-Touristen auf Mallorca meistens zu viel Alkohol konsumieren und daher regelmässig als Alkoholleichen auf der Strandpromenade enden, ist bekannt. Nun beginnen leider immer mehr Problem-Touristen mit dem Spass bereits im Flugzeug. Das Video zeigt einen solchen Alk-Touristen, der derart betrunken ist, dass er die Kontrolle über seinen Bewegungsapparat komplett verloren hat und nicht ohne fremde Hilfe das Flugzeug verlassen kann. (Gelesen bei Euro Weekly News)

Seit zwei Monate am Flughafen zuhause

Hassan Al Kontar, ein 36-jähriger Syrer, steckt seit zwei Monaten am Flughafen in Kuala Lumpur fest, ohne die Möglichkeit, das Land zu betreten oder zu verlassen. Der Grund: Ein fehlender Pass und ein fehlendes Visum. Als Marketingmanager in den Vereinigten Arabischen Emiraten Fuss gefasst, wurde ihm ein Jahr später der syrische Pass entzogen. Anschliessend ist er für sechs Jahre abgetaucht, bis er von Beamten gefasst und mit einer dreimonatigen Arbeitsbewilligung nach Malaysia abgeschoben wurde. Von dort aus versuchte er mehrmals, in andere Länder aufgenommen zu werden, dies jedoch vergebens. Kontar schläft auf Stühlen, ernährt sich von Essensresten der Airlines und gönnt sich ab und zu eine Mahlzeit im McDonalds – wie einst Tom Hanks im Hollywood-Streifen «Terminal». Während seiner zwei Monate am internationalen Flughafen in Kuala Lumpur hat Kontar seine Notlage auf Twitter dokumentiert. Doch nun scheint ein baldiges Ende in Sicht: in Kanada wurde eine Spendenaktion lanciert, um ihn ins Land zu holen. Vorerst bleibt jedoch KUL sein Zuhause. (Gelesen bei News.com.au)

Waschbär sorgt für sieben Stunden Verspätung

Am Flughafen Saskatoon in Kanada waren die Bodenmitarbeiter gerade daran, das Preconditioned Air System an einem Embraer E-190 von Air Canada zu installieren. Während der Inbetriebnahme des Kühlgerätes, bewegte sich plötzlich etwas darin. Wie sich herausstellte, verirrte sich ein Waschbär in ein Element der Klimaanlage. Das Flugzeug von Air Canada sollte sich ursprünglich um 14.50 Uhr in Richtung Toronto aufmachen, doch der süsse Waschbär sorgte für eine siebenstündige Verspätung, weil er sein Versteck partout nicht verlassen wollte. Experten der Animal Control wurden beigezogen, um das Tier aus dem Kühlgerät herauszuholen. Die Passagiere nahmen die Verspätung offenbar mit Humor und sorgten sich um den Waschbär. Letztendlich floh der Waschbär aus dem Flugzeug und entkam. (Gelesen bei The Weather Network)

Tourist stürzt 15-Meter-Wasserfall hinunter

Der Wasserfall Gali Gabdar in der indischen Staat Odisha zieht jährlich Tausende Touristen und Einheimische an. So auch den 24-jährigen Inder Subrat Nag. Wenige Meter vom Abgrund entfernt, posierte Nag im flachen Wasser und bemühte sich um ein perfektes Bild. Doch der Versuch ging gründlich schief. Mitten in der Bewegung für das perfekte Foto gleitet er plötzlich aus und fällt auf das abfallende und glitschige Gestein. Ohne jeglichen Halt schlittert er weiter in Richtung Abgrund – von da an geht es 15 Meter senkrecht nach unten. Glücklicherweise hat er den Absturz überlebt, befindet sich aber immer noch in kritischem Zustand. (Gelesen bei Daily Mail)

Rauch in der Kabine: Delta-Maschine evakuiert

Eine Delta-Maschine wähnte sich nach einem dreistündigen Flug von Detroit nach Denver bereits am Ziel, als sich kurz nach der Landung die Kabine mit Rauch füllte. Der Jet schaffte es nicht mehr bis zum Terminal. Über Funk wurde die Flughafenfeuerwehr verständigt. Nach geraumer Zeit wurde an der Tür im Heck die Notrutsche ausgelöst und die Notausstiege über den Tragflügeln geöffnet. Umgehend verliessen die 153 Passagiere das Flugzeug. Nach Angaben von Passagieren kamen die Rauchschwaden in der Kabine aus den Lüftungsschlitzen. Wie es zur Rauchentwicklung kam, ist zurzeit noch nicht bekannt. (Gelesen bei USA Today)

(YEB)